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Prof. Dr. Bernd Fabritius, der Bundesbeauftragter für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten besucht die DMi in Polen!

  • geschrieben von  Rudolf Urban
  • Publiziert in Medien
Prof. Dr. Bernd Fabritius, Bundesbeuaftragter für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Prof. Dr. Bernd Fabritius, Bundesbeuaftragter für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten

Ab diesen Samstag, den 8. Dezember 2018 wird die deutsche Minderheit in Polen durch Prof. Dr. Bernd Fabritius besucht, der seit dem 11. April 2018 Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten ist.

Bernd-Bernhard Fabritius wurde am 14. Mai 1965 in Agnetheln Rumänien geboren und zog 1984 mit seinen Eltern und Geschwistern nach Deutschland. Er ist ein deutscher Politiker der zu der CSU Partei gehört und Präsident des Bundes der Vertriebenen, Von Beruf ist er Rechtsanwalt und Politikwissenschaftler.

Während seines Besuchs der von den 8. Dezember bis zum 12. Dezember andauern wird, besucht Herr Fabritius Vertreter der deutscher Minderheitenorganisationen in Liegnitz, Breslau, Ratibor und Oppeln, wo er an einer Pressekonferenz teilnehmen wird. Während seines Aufenthalts in Oppeln wird Herr Fabritius auch den Marschall der Woiwodschaft Oppeln Andrzej Buła und den Erzbischof Prof. Dr. Alfons Nossol treffen. Am Ende seines Aufenthaltes in Polen besucht Herr Fabritius das Goethe-Institut in Krakau.

Mit Prof. Dr. Bernd Fabritius, dem Bundesbeauftragten für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten sprach Rudolf Urban

Die Schlesien-/Polenreise ist nicht Ihr erster Besuch bei der deutschen Minderheit in Polen, es ist aber Ihr erster Besuch als Bundesbeauftragter für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten. Welchen Schwerpunkt setzen Sie sich also für diese Reise ?

Als Bundesbeauftragter bin ich zentraler Ansprechpartner für sämtliche Interessen deutscher Minderheiten. Über Schwerpunkte meiner Tätigkeit entscheide ich nicht nur an meinem Schreibtisch. Vielmehr suche ich intensiven Kontakt zu all denjenigen, die Verantwortung für das Wohlergehen der deutschen Minderheit tragen. Deshalb freue ich mich auf Gespräche mit dem Oppelner Marschall Andrzej Buła und anderen Verantwortlichen vor Ort. Viele Eindrücke erhalte ich sicherlich auch aus den Gesprächen mit den verschiedenen Organisationen der deutschen Minderheit, die die Besorgnisse, aber auch die Leistungen der deutschen Minderheit in allen Einzelheiten kennen.

Schließlich werde ich Erzbischof Alfons Nossol und Bischof Andrzej Czaja treffen und mich mit ihnen über die Bedeutung religiöser Verankerung für die Identität der deutschen Minderheit austauschen. Ebenso bin ich gespannt auf die Erfahrungen des Konsulates in Oppeln. Für mich ist zudem gerade auch der unmittelbare Kontakt zu den vielen Angehörigen der deutschen Minderheit vor Ort in den Begegnungsstätten wichtig; hierzu gehört vor allem die Frage „Wie geht es Ihnen?“ und die sich daran anschließenden Gespräche.

Lassen Sie mich deshalb Ihre Ausgangsfrage so beantworten: Nicht ich setze die Schwerpunkte für diese Reise, sondern meine Gesprächspartner! Ich freue mich auf inspirierende Anregungen!

Den weiteren Teil des Interviews finden Sie unter www.wochenblatt.pl

Letzte Änderung am Freitag, 07 Dezember 2018 21:47