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AGDM verabschiedet in Berlin zwei Resolutionen

AGDM verabschiedet in Berlin zwei Resolutionen Bildquelle; AGDM, Facebook

Am 07.11.2019, dem letzten Tag der diesjährigen AGDM Jahrestagung in Berlin wurde aufgrund der prekären Situation im Bereich Bildung der deutschen Minderheit in Polen durch den Vertreter der deutschen Minderheiten aus 19 Ländern Europas und den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion einstimmig eine Pressemitteilung verabschiedet. Im Hinblick auf die Aussage des stellvertretenden polnischen Außerministers Szymon Szynkowski vel Sęk, der die Bedingungen erhoben hat, dass weitere Rechte für die deutsche Minderheit in Polen nur dann umgesetzt werden sollen, wenn im Gegenzug die in Deutschland lebenden Polen mehr Rechte und Privilegien bekommen, sowie den Zugang von Kindern der 7. und 8. Klasse der Grundschule durch eine neue Auslegung der Gesetzgebung eingeschränkt hat. Was bedeutet, dass Kinder, die Deutsch als Minderheitensprache haben, Deutsch nicht mehr als Fremdsprache wählen dürfen, wodurch die Kinder erheblich benachteiligt werden.

Wortlaut der Pressemitteilung der AGDM finden Sie unter:

https://agdm.fuen.org/aktuelles/mx27-aktuelles-pressemitteilung-der-arbeitsgemeinschaft-deutscher-minderheiten-zum-geforderten-gegenseitigkeitsprinzip-in-den-deutsch-polnischen-beziehungen-des-stellvertretenden-aussenministers-polens/

Des Weiteren wurden im Rahmen der 28. Jahrestagung der AGDM zwei Resolutionen ( „Resolution zum 75. Jahrestag des Ende des 2. Weltkrieges” und „Resolution zur Zukunftsausrichtung der Deutschen Minderheiten”), an Prof. Dr. Bernd Fabritius, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten und Eckhard Pols, Vorsitzender der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten, im Deutschen Bundestag überreicht. 

Im Anhang präsentieren wir der Inhalt dieser Resolutionen:

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Letzte Änderung am Samstag, 09 November 2019 07:32