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Oberschlesische Tragödie – Vergessen wir die Vergangenheit nicht

Seit einigen Jahren wird der letzte Sonntag im Bezirk Oppeln als der Tag der Oberschlesischen Tragödie gefeiert. Der Verband der deutschen sozial kulturellen Gesellschaften hat auch dazu beigetragen, dass der Sonntag 27.01.2019 würdig in Lamsdorf gefeiert wurde. Die schon zum zehnten Mal veranstalteten Feierlichkeiten begannen um 15.00 Uhr in der Kirche mit einer Andacht, die vom Seelsorger der deutschen Minderheit Pfr. Dr. Piotr Tarlinski geleitet wurde. Die zahlreich erschienen Gäste haben im Gebet an die Opfer der Kriege, der Vertreibung und des Arbeitslagers in Lamsdorf gedacht.

Der Andacht in der Kirche folgten die Feierlichkeiten auf dem Friedhof der Opfer des Arbeitslagers weiter. Es wurden Kränze an den vielsagenden Tafeln  niedergelegt, Kerzen angezündet und alle Versammelten haben auch hier im Gebet an die Opfer gedacht.  

Der Vorsitzende des Verbandes Bernard Gaida hat in seiner Rede die Wichtigkeit solcher Orte, wie Lamsdorf und solcher Feierlichkeiten unterstrichen:

Die Opfer können nicht mehr sprechen und sie werden nur so lange leben, wie lange sie nicht in Vergessenheit geraten (….)

(…) Seit Jahren haben die Polen und Deutschen, die hier in der Kirche aller Opfer des Lagers, so der nationalsozialistischen als auch kommunistischen Diktatur im Gebet gedenken, das verstanden. Hier verstehen wir, dass sowohl das Leid wie auch das Verbrechen aller Nationen gemeinsam sind  und das Christentum uns um Barmherzigkeit für die Opfer und auch für die Täter beten lässt.

Es ist schon zur Tradition geworden, dass der Verband nach dem Friedhofbesuch im Museumsgebäude einen Vortrag, eine Präsentation oder eine Filmvorführung anbietet. So auch dieses Mal wurden die Teilnehmenden eingeladen, um den Film „Die Hölle von Lamsdorf – Kainsfeld“ zu sehen und sich mit dem Regisseur des Filmes Leszek Baron zu treffen. Obwohl der Film schon im Jahr 1992 gedreht wurde, wurde er bis jetzt noch nicht in Lamsdorf gezeigt. Es ist eine einzigartige Dokumentation und Gespräche mit den damals noch lebenden Zeitzeugen. Der Film hat die Zuschauer tief beeindruckt und ermutigt zur Diskussion mit dem Regisseur. Das reichhaltige Gespräch mit ihm und die rege Diskussion führte der Vorsitzende Bernard Gaida.

An den Feierlichkeiten nahmen teil: die Konsulin der Bundesrepublik Deutschland Birgit Fiesel – Rösle, der Sejmabgeordnete der deutschen Minderheit Ryszard Galla, die Beauftragte des Oppelner Woiwoden für nationale und ethnische Minderheiten Bożena Kalecińska, der Vorsitzende des Oppelner Landtages und der Sozial – Kulturellen Gesellschaft der Deutschen in Oppelner Schlesien Rafał Bartek, der Vorsitzende der Sozial – Kulturellen Gesellschaft der Deutschen in Schlesien Marcin Lippa mit Vertretern des Vorstandes, der Geschäftsführer des Hauses der deutsch – polnischen Zusammenarbeit Lucjan Dzumla, Vertreter der kommunalen Selbstverwaltung der naheliegenden Gemeinden, zahlreiche Vertreter der Deutschen Freundschaftskreise und Bewohner von Lamsdorf.

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Letzte Änderung am Montag, 28 Januar 2019 14:16
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