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Schlesien Journal 20.08.2019

Das jüngste Projekt des Verbandes der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen ist ein Sprachcamp, daran haben die Jugendliche der deutschen Minderheit aus Polen und Ungarn teilgenommen. Es wurde in Turawa in der oppelner Woiwodschaft veranstaltet. Im kommenden Jahr wird der VdG das Sprachcamp organisieren, dann mit noch mehr Teilnehmern. Außerdem das Projekt "Deutschen Kinderclubs" wird auch im Jahr 2020 durchgeführt. Das Haus der deutsch-polnischen Zusammenarbeit lädt alle Interessierten DFKs ein. SKGD im Oppelner Schlesien unterstützt schon seit vielen Jahren Kulturgrupppen der deutschen Minderheit- Bands, Chöre, Orchester und Solisten. Das Oberschlesische Eichendorff – Kultur - und Begegnungszentrum lädt Sie herzlich ein zur theatralischen Aufführung der Novelle von Joseph Freiherr von Eichendorff die Entführung. Beginn der Aufführung an der Ruine des Eichendorffschlosses in Lubowitz am Samstag, dem 24. August 2019 um 17.30 Uhr.

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EIN PROJEKT „VOR DER VERGESSENHEIT BEWAHREN”

Vom 19. bis 24. August 2019 wird in Rowe, Gemeinde Stolpmünde ein Projekt „Vor der Vergessenheit bewahren” realisiert, an dem 20 Jugendliche der deutschen Minderheit aus Polen, sowie zwei Mitarbeiter des Verbandes der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen, Beata Sordon - Jugendbeauftragte, und Magdalena Lemańczyk - Regionalkoordinatorin für die Woiwodschaften Pommern, Kujawien-Pommern und Westpommern, teilnehmen.

Ziel dieses Projektes ist u.a. Aufräumungsarbeiten auf dem Friedhof in Rowe durchzuführen, die seit Dienstag angefangen haben. Während des Projektes werden die Teilnehmer eine Foto- und schriftliche Dokumentation der Grabsteine durchführen. Herr Zbigniew Łukaszewski, Mitglied des Adlervereines aus Stolpmünde, wird die Jugendlichen bei der Arbeit begleiten.

In den nächsten Tagen werden die Jugendlichen u.a. die Stadt Rowe und ein Museum des Blücher-Bunkers in Ustka besichtigen.

Am Freitag, den 23. August findet ein Geschichtsabend statt, der vom Ministerium für Inneres und Verwaltung (poln. MSWiA) gefördert wurde. An dem Abend nehmen Herr Bernard Gaida, Vorsitzender des Verbandes der Deutschen sozial-kulturellen Gesellschaft in Polen, Vertreter des Generalkonsulats der Bundesrepublik in Danzig, Frau Jadwiga Fudala, Ortsvorsteherin von Rowe, Vertreter der Gemeinde Ustka, des Adlerverbandes, der deutschen Minderheit von Słupsk und Koszalin, teil. Der Abend beginnt um 17. 00 Uhr.

Die Projektteilnehmer werden die Ergebnisse ihrer Arbeit von der ganzen Woche präsentieren.

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Korrespondenz mit dem Bildungsministerium bez. den Bildungsproblemen der deutschen Minderheit

Im Juni 2019 hat der Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen von dem Unterstaatssekretär des polnischen Bildungsministerium Maciej Kopeć ein Schreiben erhalten, in dem Herr Kopeć seine Bereitschaft zur Lösung der Bildungsprobleme der deutschen Minderheit deklariert. Dies betrifft insbesondere die neue Interpretation, die sich auf das Problem des Deutschunterrichts als Minderheitensprache und als Fremdsprache in der 7. und 8. Klasse der Grundschule bezieht.

Im Zusammenhang mit dem bevorstehenden neuen Schuljahr und fehlenden Informationen seitens des Bildungsministeriums wandte sich der VdG-Vorsitzende, anhand eines Schreiben, an den Bildungsminister Dariusz Piontkowski mit der Bitte um entsprechende Informationen.

Nehmen Sie zur Kenntnis den Inhalt beider Schreiben:

MEN.Podsekretarz Stanu M.Kopeć 1MEN.Podsekretarz Stanu M.Kopeć 2Pismo MEN 08.08.2019 1

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Sprachcamp!

Der Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen, veranstaltet für Jugendliche im Alter von 15 bis 25 einen Sprachcamp, in der Woiwodschaft Oppeln. Während der ganzen Woche, vom 05.-10.08.2019 in Turawa, werden die Jugendliche aus Polen zusammen mit einer Gruppe aus Ungarn die Möglichkeit haben, ihre Deutschkenntnisse zu verbessern und die Sprache in alltäglichen Situationen zu gebrauchen.

Es ist ein internationales Camp für Jugendliche, wo neben dem Unterricht auch verschiedene Aktivitäten, Ausflüge und Workshops geplant sind, um aus der gemeinsamen Zeit das Beste zu machen.

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Setzen wir auf die Jugend

Hinter uns liegt ein emotionales Wahlwochenende. Zunächst haben wir am Samstag den neuen Vorstand der SKGD im Oppelner Schlesien und dann am Sonntag das EU-Parlament gewählt. Der Urnengang am Sonntag zeigte, worüber ich hier schon mehrmals geschrieben habe, und zwar dass die polnische Gesellschaft weitgehend unvorbereitet scheint der Souveren zu sein. Und dabei denke ich nicht nur an die Wähler, sondern auch an die Politiker. Demokratie ist nämlich eine Art Gesellschaftsvertrag, der Ehrlichkeit in beide Richtungen voraussetzt. Politiker sollten versprechen, dass sie sich kompetent den ihnen aufgetragenen Aufgaben widmen, die Wähler dagegen, dass sie im Lauf der Wahlperiode das Ergebnis achten. Der Wahlkampf dient der Unterzeichnung dieses Gesellschaftsvertrages um die Aufgaben.

Dagegen zeigte die Wahl am Sonntag, dass der Wahlkampf nichts mit den Kompetenzen der Europäischen Union zu tun hatte: Kampf gegen Kinderschänder, weitere Kindergeldzahlungen, eine Immobilie des Premierministers usw. Statt zum Beispiel vertieft über die Aufnahme des Euros zu debattieren, wurde dies emotional durch die PiS angegriffen, und die vermeintlichen Euroenthusiasten hatten keinen ehrlichen Mut ihre Ansichten zu verteidigen. So haben sowohl die politische Klasse als auch die Wähler einen speziellen Vertrag geschlossen, sich während des Wahlkampfes zum EU-Parlament nicht mit europäischer Thematik zu befassen.

Im Gegensatz dazu wussten wir am Samstag, für welche Aufgaben der SKGD-Vorstand gewählt wird. Der Vorstand meiner Organisation, in der ich seit 1990 Mitglied bin, und die ich im Gemeinderat, Kreisrat und dem Regionalparlament (Sejmik) vertreten habe und in deren Vorstand ich zwölf Jahre lang saß. Die jetzigen Wahlen waren für mich persönlich nicht leicht, denn ich fühlte, dass der Moment gekommen ist, trotz Nennung meines Namens als Kandidaten zum Vorstand dies nicht mehr anzunehmen. Ich möchte, dass diese Entscheidung unserer Gemeinschaft dient. Paradoxerweiser sehen wir nämlich deutlich, dass eines unserer größten Probleme der fehlende Austausch von Menschen in unseren Vorständen ist. Und wie ein Mantra wiederholen wir doch, dass uns die Jugend fehlt, geben ihr aber unsere Plätze nicht ab. Als ich aber in den Saal geschaut und die vielen Delegierten gesehen habe, erblickte ich auch viele junge Gesichter, denen man Platz machen sollte.

Als Chef des VdG besuche ich andere Organisationen der deutschen Minderheit und weiß, dass dies in anderen Regionen keineswegs alltäglich ist. Auch in unserer oberschlesischen Nachbarwoiwodschaft konnte man letzte Woche bei der Jahresversammlung der dortigen Deutschen Minderheit nicht viele junge Gesichter sehen. Es lohnt sich also, diejenigen zu motivieren, die es uns hier in Oberschlesien gelang zu gewinnen. Motivieren und ihnen die Verantwortung übertragen. Arbeit gibt es für uns alle genug, und wenn wir diese besser aufteilen, sind wir mehr und können mehr stemmen. Dafür sollten wir bei der kommenden alljährlichen Wallfahrt auf den St. Annaberg beten. Seien Sie unbedingt da!

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Resolution bez. schlesische Aufstände

Am 11. Mai 2019 auf dem St. Annaberg verabschiedeten die VdG-Delegierten einstimmig u.a. Resolution der Versammlung der Delegierten des VdG in Polen zur Ausrufung durch den Sejm der Republik Polen des „Jahres 2019 zum Jahr der schlesischen Aufstände“.

5 Resolution bez. schlesische Aufstnde DE 2 1

5 Resolution bez. schlesische Aufstnde DE 2 2

5 Resolution bez. schlesische Aufstnde DE 2 3

Im Anhang präsentieren wir das Wortlaut der verabschiedete Resolution in polnischer Sprache:

 

 

  • Publiziert in VdG
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