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Anna Hermasz

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Bernard Gaida überreichte ein Gratulationsschreiben an Krzysztof Ruchniewicz

Am heutigen Tag (17.01.2020) nahmen Vertreter des Verbandes deutscher Gesellschaften an der Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Herrn Krzysztof Ruchniewicz. 

Herr Krzysztof Ruchniewicz ist ein Historiker, Deutschlandforscher, Professor an der Universität Wrocław, Direktor und Lehrstuhlinhaber für Zeitgeschichte des dortigen Willy-Brandt-Zentrums für Deutschland- und Europastudien. Im Jahr 2011 wurde er mit dem Verdienstkreuz der Republik Polen in Gold ausgezeichnet.

Das Verdienstkreuz überreichte Herr Rolf Nikel, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland und damit Vertreter des Bundespräsidenten in Polen.
Wir gratulieren ganz herzlich!

 

 

URKUNDE

Begegnet uns jemand, der uns Dank schuldig ist, gleich fällt es uns ein.

Wie oft können wir jemand begegnen, dem wir Dank schuldig sind,

ohne daran zu denken.

 

(Johann Wolfgang von Goethe)

 

 

 

 

 

 

mit Freude entnahm ich die Nachricht über Ihre Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, welches Ihnen feierlich am 17. Januar 2020 überreicht wird.

 

Als Vorsitzender des Verbandes der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaft möchte ich Ihnen im Namen der deutschen Volksgruppe Polens meine aufrichtigen Gratulationen übermitteln. Dabei möchte ich betonen, dass ich Ihre langjährigen wissenschaftlichen und didaktischen Aktivitäten als Historiker an der Breslauer Universität außerordentlich zu schätzen weiß. Ihre grenzenlose Bereitschaft sich der deutschen Geschichte zu widmen, erforderte viel Aufwand, Disziplin und Zielstrebigkeit. Als Autor zahlreicher geschichtlicher Analysen, haben Sie einen großen Beitrag zu einer besseren Verständigung der vergangenen, auch der modernen Geschichte geleistet. Ohne Zweifel möchten wir unseren Respekt und die Bewunderung für Ihre zahlreichen Publikationen, die unter anderen an die deutsch-polnischen Beziehungen anknüpfen, zum Ausdruck bringen.

 

Nehmen Sie unsere besten Wünsche für die weitere berufliche Laufbahn und das private Leben entgegen. Wir wünschen Ihnen viel Schaffenskraft und Gesundheit, Ausdauer und Erfolg aber auch Gottes Segen auf allen noch bevorstehenden Wegen und bei der Erfüllung der weiteren Aufgaben und Pläne.

 

 

 

Hochachtungsvoll

 

 

 

Bernard Gaida

Vorsitzender

Schlesien Journal 14.01.2020

Heute stellen wir Ihnen den Vorsitzenden des DFK Peiskretscham und Vorstandsmitglied der SKGD in der Woiwodschaft Schlesien Roland Skubała vor. Er interessiert sich besonders für die Geschichte Schlesiens. Seit Jahren sammelt er Sachen die von der Geschichte seiner Heimat zeugen. Nun hat er sie, in seinem eigenen Museum, ausgestellt. Außerdem laden wir zu den Gedenkfeierlichkeiten in Lamsdorf ein und berichten von einem Konzert und Buchpräsentation in Oberglogau.

  • Publiziert in Video

Sitzung der Kommission für nationale und ethnische Minderheiten, die sich auf das Thema den „6. Bericht über die Situation der nationalen und ethnischen Minderheiten in Polen”, bezieht.

Am 7. Januar 2020 nahmen Herr Bernard Gaida, Vorsitzender des VdG und Herr Ryszard Galla, der Sejmabgeordnete der Deutschen Minderheit an der Sitzung der Kommission für nationale und ethnische Minderheiten, teil, die im Parlamentsgebäude in Warschau stattfand.

Während des Treffens wurden die Informationen des Ministers für Inneres und Verwaltung über die aktuelle Situation der nationalen und ethnischen Minderheiten im Hinblick auf den „6. Bericht über die Situation der nationalen und ethnischen Minderheiten und der Regionalsprache in der Republik Polen - 2018", betrachtet.

Dieser Bericht bezieht sich auf das Jahr 2017, der schon veraltet ist, da alle Diskussionsteilnehmer, sowie Herr Gaida, darauf hingewiesen haben, dass es sich um einen „historischen Bericht" handelt. Der VdG-Vorsitzende erwähnte (und dies wurde als Forderung für den nächsten Bericht akzeptiert), dass dieser Bericht nur an eine Bestimmung des internen Rechts anknüpft. Er bezieht sich überhaupt nicht auf zwei sehr wichtige Dokumente, die von Polen ratifiziert wurden, nämlich:

  • die Europäische Charta für Regional- oder Minderheitensprachen
  • und das Rahmenübereinkommen zum Schutz nationaler Minderheiten.

Herr Bernard Gaida stellte das Postulat auf, dass ein solcher Bericht dies nicht ignorieren kann, denn diese beiden Dokumente sind ein Modell, auf das Polen erklärtermaßen abzielt. Der VdG-Vorsitzende wies darauf hin, dass alle bisherigen Berichte des Europarates, z. B. Die Meinungen zur Bildung für die deutsche Minderheit negativ sind und wenn sie weggelassen werden, diese negative Bewertung nicht sichtbar ist.

Die Forderung wurde von der Vorsitzerin der Kommission für nationale und ethnische Minderheiten, Frau Wanda Nowicka und von den anwesenden Vertretern des Ministeriums für Inneres und Verwaltung, angenommen.

Der Vorsitzende des Verbandes sprach zusammen mit Herrn Ryszard Galla, dem Sejmabgeordneten der Deutschen Minderheit, bezüglich des Problems des Deutschunterrichts als Minderheitensprache und als Fremdsprache in den 7. und 8. Klassen der Grundschulen, das drastisch, sogar auch dramatisch für die deutsche Minderheit ist. Dieses Problem stammt nicht aus dem alten Bericht (2017), aber es ist neu, und deshalb haben beide Herren kritisiert, dass der Bericht in der Ausschusssitzung zu spät kam, was auch von der Kommissionsvorsitzenden kritisiert wurde.

An dem Treffen nahmen auch Vertreter der romanischen, slowakischen, jüdischen und der deutschen Minderheit teil.

Der Vorsitzende der deutschen Gesellschaften in Polen, Herr Bernard Gaida, fügte hinzu: „Ich war persönlich besorgt über die Anwesenheit der Mitglieder, denn ich zählte nur sieben oder acht Abgeordnete bei der Sitzung, so als ob das Interesse der Mitglieder an diesem Bericht schwach oder sogar sehr schwach wäre. Es muss gesagt werden, dass es das erste Treffen nach der Weihnachtspause war. Die Abwesenheit und das mangelnde Interesse an diesem Thema beurteile ich kritisch.”

 Das Treffen fand am 15. Jahrestag des Gesetzesbeschlusses über nationale und ethnische Minderheiten und Regionalsprache, statt.

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Foto: Bernard Gaida

  • Publiziert in Politik
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