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Jahresempfang des Bundes der Vertriebenen in Berlin

Am 21. April 2026 lud der Bund der Vertriebenen zu seinem Jahresempfang nach Berlin ein. Die Veranstaltung fand in der Katholischen Akademie in Berlin statt und brachte zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Kirche zusammen. Es war zugleich der erste Empfang unter der Leitung des neuen BdV-Präsidenten Stephan Mayer.

An der Veranstaltung nahmen die Vertreter der deutschen Minderheit teil u. a.: Bernard Gaida, Rafał Bartek, Michał Schlueter, Joanna Hassa, Marcin Lippa und Waldemar Świerczek.

In seiner Rede betonte Stephan Mayer die Bedeutung einer verlässlichen politischen und finanziellen Unterstützung seitens der Bundesregierung für die Arbeit des Verbandes und hob die drei zentralen Leitgedanken hervor: Erinnerung, Verständigung und Zukunft. Insbesondere im Zusammenhang mit dem 80. Jahrestag der Vertreibung unterstrich er die Notwendigkeit, eine verantwortungsvolle Erinnerungskultur zu gestalten.

Ehrengast der Feierlichkeiten war der Bundesinnenminister Alexander Dobrindt. In seiner Rede würdigte er die Arbeit des BdV. Er bezeichnete ihn als „wichtigsten Partner für Flucht, Vertreibung und Versöhnung“ und betonte, dass er „nichts Geschichtliches, sondern etwas Gegenwärtiges“ sei. Die Auseinandersetzung mit den Themen Flucht und Vertreibung sei nach wie vor von entscheidender Bedeutung, um Lehren für die Zukunft zu ziehen und die Versöhnung zu fördern. Gleichzeitig versprach er dem Verband politische Unterstützung bei der Verwirklichung seiner Ziele.

Am nächsten Tag trafen sich die Vertreter der deutschen Minderheit mit Mitarbeitern von FUEN bzw. AGDM. Im Mittelpunkt des Treffens standen vor allem aktuelle Anliegen und die Zusammenarbeit. Danach traf sich Rafał Bartek, Vorsitzender des VdG, mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Dr. Bernd Fabritius. Hauptthema des Gesprächs war der deutsch-polnische Runde Tisch.

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