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Dankesbrief von Armin Laschet, dem neuen Vorsitzenden der CDU

Sehr geehrter Herr Gaida,

haben Sie herzlichen Dank für die guten Wünsche zu meiner Wahl zum neuen Vorsitzenden der CDU Deutschlands. Über Ihre Worte habe ich mich sehr gefreut.

Die zahlreichen positiven Rückmeldungen und das große Vertrauen der Delegierten geben Rückenwind für das Ziel, die CDU als moderne Volkspartei im Herzen Europas zu stärken und in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.

Wir befinden uns in Deutschland, Europa und weltweit an einer historischen Wegmarke. Die Corona-Pandemie verstärkt die globalen Herausforderungen. Die CDU möchte diese Herausforderungen gemeinsam mit Partnern und Freunden in Europa und der Welt angehen. Wir setzen nicht auf nationale Alleingänge, sondern auf Zusammenarbeit. Dabei haben wir einen realistischen Blick und einen klaren Wertekompass. Wir müssen die Welt nehmen, wie sie ist - um sie besser zu machen. Über jede Unterstützung auf diesem Weg freuen wir uns sehr.

Mit den besten Grüßen

Armin Laschet

Dankesbrief von Armin Laschet, dem neuen Vorsitzenden der CDU, für das an ihn gerichtete Gratulationsschreiben.

Dankesbrief Armin Laschet

  • Publiziert in Politik

Veränderungen in der Politik

Als ich die Ergebnisse der Sonntagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gesehen habe, hatte ich an diesem Abend Assoziationen, die weit über die Bundesländer sowie Deutschland hinausgehen. Der gemeinsame Nenner dieser Ergebnisse ist der entschiedene, ja „historisch” niedrige Wahlausgang für die CDU.

Die Kommentatoren analysieren die Gründe und suchen sie in der Tätigkeit der Landesstrukturen der Partei … sowie in der Wahl Armin Laschets zu deren Vorsitzenden. Für mich ist klar, dass im großen Maße die sog. „Maskenaffäre“ die Wahlniederlage beeinflusst hat. Hinzu kam der im Grunde „korruptionsartige“ Vertrag zwischen Politikern der CDU/CSU mit der autokratischen Regierung Aserbeidschans.

Aus der Sicht der deutschen Minderheit bin ich um die schwächelnde CDU besorgt, doch ich sehe, dass die rote Karte von der Reife der Gesellschaft zeugt, die unehrliche Politiker nicht akzeptiert. Ich würde es aber mehr begrüßen, wenn die Strafe konkrete Schuldige trifft und nicht das gesamte Umfeld.

Wenn ich mit diesem Maß die polnischen Umfragen und die Unterstützung für die Regierungspartei sehe, trotz einer Reihe von Affären und des Ausmanövrierens des Rechtssystems, kommt mir nur der Ausdruck der Unreife der Wähler in den Sinn. Leider zeugt das zudem gewiss auch von fehlenden Alternativen, einer fehlenden Glaubwürdigkeit der Medien, dem Niedergang aller Autoritäten, die heute in Polen auf Normen der Redlichkeit verweisen könnten.

Mit einer völlig anderen Veränderung in der Politik wurde ich lokal überrascht. In Oppeln wechselt der Woiwode, was in Anbetracht der Schwäche Adrian Czubaks freuen sollte, jedoch kann ich nicht vergessen, welche Rolle Sławomir Kłosowski im Fall Dieter Przewdzing gespielt hatte. Einige Monate vor dessen Ermordung rief Kłosowski während einer Demonstration der PiS und der „Gazeta Polska” vor dem Deschowitzer Rathaus den Bürgermeister zum Rücktritt auf und warf ihm sowie dem Vorstand der SKGD in Oppeln grundlos vor, sie würden zur Trennung Oberschlesiens von Polen aufrufen. Dies stand im Gegensatz zu Aussagen und Deklarationen, in denen Dieter Przewdzing sowie die Vertreter der Deutschen Minderheit erklärten, es ginge um eine wirtschaftliche Dezentralisierung. Die mediale und politische Hetzjagd ging aber weiter. Weniger als ein Jahr später war Dieter Przewdzing tot. Ich sähe es lieber, wenn die Täter und ihre Motive bekannt wären! Vielleicht kümmert sich darum der neue Woiwode?

Bernard Gaida

  • Publiziert in Blogs

Armin Laschet, ein neues Kapitel

Die Wahl des Vorsitzenden der CDU, einer Partei, die Friedrich Merz als die letzte christliche Volkspartei Europas bezeichnete, ist abgeschlossen. Es bringt also nichts, in der Zeitung der Deutschen in Polen zu überlegen und zu analysieren: „Was wäre, wenn“. Einerseits sind die Medien voll von Parolen, dass die Wahl der Parteiapparat, und nicht ihre Basis getroffen hat sowie dass dies das Ende der CDU-Partei ist. Andererseits aber – dass es eine Wahl ist, die den Erfolg der letzten 16 Jahre der Regierung von Bundeskanzlerin Merkel fortzusetzen hat.

Ich habe 2018 in Aachen persönlich mit Armin Laschet gesprochen. Das war lediglich ein kurzes Gespräch bei der Verleihung des Polonicus-Preises an Donald Tusk. In diesem Zusammenhang ist es wert zu erwähnen, dass einer der wenigen Gäste des online-Parteitags der CDU gerade Donald Tusk war. Und ähnlich wie damals in Aachen äußerte er seine Gedanken über die EU, ihre Werte und die Rolle von Deutschland in dieser Gemeinschaft. Gestern bedankte er sich für die standhafte, pro-europäische Haltung der CDU, für ihre Geduld und Kreativität angesichts der EU-Probleme, aber auch für ihre Anständigkeit. Er betonte, dass es heute selten ist, eine Partei als anständig zu bezeichnen.

Zurück zu Laschet: Nach unserer Ansicht einer Minderheit muss man betonen, dass − selbst wenn ihm vorgeworfen wird, nicht das Charisma zu haben, das zum Gewinn des Vertrauens der Deutschen nötig ist − bedeutet seine Wahl eine Fortsetzung. Eine Fortsetzung, die er selbst in seinen Worten betont hat: Dass die CDU eine Partei der Mitte bleiben muss. In den letzten Dutzend Jahren hatte die Unterstützung für uns in Minderheiten lebende Deutschen in allen Regierungskoalitionsprogrammen ihren Platz. Als ich mit der Arbeit am neuen CDU-Basisprogramm begann, wandte ich mich an die Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer, besorgt darüber, dass ich unter den Hauptthemen einer breiten Debatte nicht das Thema der Vertriebenen oder der Verantwortung für die Minderheiten finden konnte. Ich wurde damals versichert, dass dieses Thema so tief verwurzelt ist, dass es niemals aus der CDU-Optik verschwinden wird.

Diese unsere Erwartung geht auf Armin Laschet über. Und irgendwie bin ich ruhiger, denn seine Regierung von NRW die Mitarbeit mit der deutschen Minderheit als unverzichtbaren Element des Partnerschaftsabkommens mit Woiwodschaft Schlesien eingetragen hat. Selbst das zeigt, dass ich in ihm eine für uns offene Person erwarte. Und was für welche Position die CDU nach neuen Bundestagswahlen haben wird, ist ein anderes Thema.

Bernard Gaida

  • Publiziert in Blogs

Gratulationsschreiben an den neu gewählten Vorsitzenden der CDU

"Wir tragen gemeinsam Verantwortung, unsere einheitliche Kultur, Traditionen und Identität zu pflegen und an die Nachkommen weiterzureichen. (...) Sie haben vor, die CDU zu Ideenschmiede zu führen um eine Kontinuität des Erfolgs zu bewahren und mehr Vertrauen zu gewinnen, Klartext sprechen ohne zu polarisieren".

Gratulationsschreiben des Vorsitzenden des Verbandes der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen, Bernard Gaida, an Armin Laschet - den neu gewählten Vorsitzenden der CDU.

Gratulation an Armin Laschet zur Wahl als CDU Vorsitzender PDF 1

 

Gratulation an Armin Laschet zur Wahl als CDU Vorsitzender PDF 2

  • Publiziert in Politik

Neuer Vorsitzender der CDU gewählt

Ab dem 16. Januar 2021 hat die deutsche Partei CDU einen neuen Vorsitzenden. Es ist Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Der Politiker will die Linie von Angela Merkel fortsetzen.

Die zeitversetzte CDU-Tagung (die Wahlen sollten ursprünglich im April letzten Jahres stattfinden) wurde zum ersten Mal in der Geschichte online abgehalten. Insgesamt drei Kandidaten haben sich für die Position von Annegret Kramp-Karrenbauer (Parteivorsitzende seit 2018) beworben: Friedrich Merz (er stellte sich zur Wahl bereits 2018), Armin Laschet und Norbert Röttgen. Von über tausend Delegierten haben Armin Laschet in der zweiten Wahlrunde 521 Stimmen unterstützt; Friedrich Merz - 466. Das Ergebnis der Abstimmung am Samstag muss noch durch Briefwahl bestätigt werden.

Armin Laschet aus Aachen ist seit seinem 18. Lebensjahr mit der CDU verbunden. Von 1987 bis 1994 war er wissenschaftlicher Berater der damaligen Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth. 1999 wurde er erstmals Europaabgeordneter. Ab 2008 war er Mitglied des CDU-Vorstands; Seit 2017 ist er Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Als enger Mitarbeiter von Angela Merkel unterstützt er die Fortsetzung ihrer Politik.

Laschet übernahm die Position des CDU-Vorsitzenden in einer schwierigen Zeit. "Ich bin mir der Verantwortung bewusst, die dieser Posten mit sich bringt", sagte er. Als Politiker der Mitte betont er die Notwendigkeit des gegenseitigen Vertrauens und der Vermeidung weiterer Spaltungen in der Gesellschaft. „Wir müssen klar sein, aber nicht polarisieren. Wir müssen in der Lage sein, uns zu integrieren, die Gesellschaft zu verbinden, sehr unterschiedliche Menschen zu vereinen (…). Wir müssen zuhören (…), nach Kompromissen suchen und Lösungen finden, die die Menschen von uns erwarten “, betonte er in seiner Bewerbungsrede. "Unsere Vielfalt ist unsere Stärke", schloss er.

Die deutsche Minderheit in Polen hofft auch auf die Wahl von Laschet zum Vorsitzenden der CDU. "Als ich mit der Arbeit am neuen CDU-Basisprogramm begann (...), wurde mir versichert, dass das Thema [der deutschen Minderheit] so tief verwurzelt ist, dass es nicht aus der Optik der CDU verschwindet. Unsere Erwartung geht auf Armin Laschet über. Diese unsere Erwartung geht auf Armin Laschet über. Und irgendwie bin ich ruhiger, denn seine Regierung von NRW die Mitarbeit mit der deutschen Minderheit als unverzichtbaren Element des Partnerschaftsabkommens mit Woiwodschaft Schlesien eingetragen hat. Selbst das zeigt, dass ich in ihm eine für uns offene Person erwarte“, kommentiert Bernard Gaida, Vorsitzender der VdG.

Bewerbungsrede von Armin Lachert:

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CDU gewinnt im Saarland

Die Umfragen deuteten auf ein Kopf-an-Kopf rennen, die Wähler entschieden aber sehr deutlich. Die CDU feiert einen klaren Erfolg bei der Landtagswahl im Saarland.
  • Publiziert in Politik
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