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Deutsche pilgerten nach Albendorf

Die Wallfahrt wurde vom Chor Heimatklang aus Gleiwitz-Ostroppa begleitet. Foto: Rudolf Urban Die Wallfahrt wurde vom Chor Heimatklang aus Gleiwitz-Ostroppa begleitet.

Am vergangenen Sonntag fand die dritte Wallfahrt der deutschen Minderheit in diesem Jahr statt. Nach Oppeln und Wartha war nun Albendorf das Ziel der Pilger. In der Basilika „Mariä Heimsuchung“ beteten sie zusammen mit dem Görlitzer Bischof Wolfgang Ipolt.

 Mit den Pilgern aus Oberschlesien kam auch der Chor „Heimatklang“ aus Gleiwitz-Ostroppa unter der Leitung von Anna Wolak und an der Orgel spielte ebenfalls ein Oberschlesier – Jerzy Matula. Die liturgische Leitung hatte der Seelsorger für die deutschen Katholiken im Erzbistum Breslau, Pater Marian Arndt. In seiner Begrüßung betonte er, dass eine Wallfahrt nicht erst mit dem Gottesdienst in der Kirche beginne. „Schon der Name Wallfahrt verrät, dass auch der Weg zur Wallfahrt gehört. Sie beginnt also sofort, wenn wir das Haus verlassen und endet erst, wenn wir wieder zurückkommen“, meint Pater Arndt.

Die Basilika „Mariä Heimsuchung“ in Albendorf war über Jahrhunderte Ziel von Wallfahrten sowohl von Nieder- als auch Oberschlesiern. Diese Tradition führt nun der Verband deutscher Gesellschaften fort, der in Zusammenarbeit mit den Minderheitenseelsorgern in Oppeln und Breslau die jährlichen Wallfahrten organisiert. Weitere folgen noch: im September nach Zuckmantel und im November nach Trebnitz.

 

 

Letzte Änderung am Donnerstag, 13 August 2020 10:31
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