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Schlesien Journal 16.06.2021

Tym razem w Schlesien Journal relacja z uroczystośći otwarcia Centrum Młodzieżowego mniejszości niemieckiej oraz Centrum badań mniejszości niemieckiej, które odbyły się w obecności ambasadora Niemiec w Polsce, dra Arndta Freytag von Loringhovena. Dzień później natomiast na Górze Św. Anny miała miejsce 25 już pielgrzymka mniejszości narodowych i etnicznych.

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Schlesien Journal 1.06.2021

Diesmal im Schlesien Journal:

  • Das Forschungszentrum der Deutschen Minderheit stellt sich vor
  • Das Programm "Antidotum" - Schulung für die jungen Nachwuchsjournalisten der deutschen Minderheit
  • Eine neue Initiative des Bundes der Jugend der Deutschen Minderheit: Graffitiworkshop
  • Eine Videoankündigung der diesjährigen Wallfahrt der Minderheiten am kommenden Sonntag auf dem St. Annaberg
  • Publiziert in Video

Eine doppelte feierliche Eröffnung

Am Samstag, den 5. Juni 2021, in Anwesenheit des deutschen Botschafters Dr. Arndt Freytag von Loringhoven, werden in Oppeln zwei für die deutsche Minderheit wichtige Einrichtungen geöffnet: das Forschungszentrum der Deutschen Minderheit sowie das Jugendzentrum.

Das an die jungen Mitglieder der deutschen Minderheit gerichtete Jugendzentrum wird seinen Sitz in der ul. Krupnicza 15 haben. Das Hauptziel der Einrichtung, die offen für neue Initiativen und Ideen ist, besteht darin, bestmögliche Bedingungen für die Entwicklung und Zugänglichkeit der deutschen Sprache und Kultur für die Jugend der deutschen Minderheit in Polen zu schaffen.

Eröffnung des Jugendzentrums / Otwarcie Centrum Młodzieżowego.  Eröffnung des Jugendzentrums / Otwarcie Centrum Młodzieżowego.

Das Zentrum sollte zugleich drei Funktionen haben: eines Treffpunkts für die Jugend, in dem sie Freunde treffen und den Personen aus der Minderheit und deren Organisationen begegnen können. Zweitens sollte es ein Schulungszentrum für die Jugendlichen sein, ein Lernraum wie ein Ort zur Weiterentwicklung – einer persönlichen wie auch beruflichen. Die dritte Funktion ist ein Informationszentrum, wo man alles über die deutsche Minderheit erfahren kann: über ihre Institutionen, Organisationen und Jugendgruppen, die den Jungen Personen aus den Kreisen der deutschen Minderheit Möglichkeiten geben können. Wir wollen die neuen Führungskräfte für die DMi gewinnen, so Beata Sordon, Jugendbeaftragte im VdG.

Aus Pandemiegründen wurde das Jugendzentrum zuerst einmal im kleineren Kreis geöffnet. „Wir hoffen aber, dass bald mi September die Jugendlichen wieder in die Schulen kommen und wir auch eine Eröffnung für sie machen können“, so Beata Sordon, Jugendbeauftragte im VdG. Wir möchten, dass alle hier in Oppeln in der Region wissen, dass es hier einen Ort gibt, wo man kommen kann, und wo man nicht nur die deutsche Kultur und Sprache, aber auch die Geschichte und eigene Identität neu entdecken kann“, ergänzt sie.

Für die Jugendlichen sind besonders Freiheit, Spontanität und Spaß wichtig, so Oskar Zgonina, Vorsitzender des Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit. Deswegen wird das Jugendzentrum als ein offener Ort gestaltet, zu dem junge Menschen kommen können. Auch ein neues Projekt des Hauses für die deutsch-polnische Zusammenarbeit und des BJDM wird hier sein Sitz haben: Jugendpunkt. Genau so, wie die Redaktion der Jugendzeitschrift Antidotum.

Michał Schlueter: "Wir haben das tatsächlich geschafft" / Michał Schlueter: "Rzeczywiście się nam to udało".  Oskar Zgonina: "Für die Jugendlichen sind besonders Freiheit, Spontanität und Spaß wichtig". / Oskar Zgonina: „Wolność, spontaniczność i zabawa są szczególnie ważne dla młodych ludzi”

Im denselben Gebäude wird sein Sitz auch LernRAUM.pl haben − ein innovatives Projekt, das den Angehörigen der deutschen Minderheit polenweit die Möglichkeit gibt, deutsche Sprache in einer großen Vielzahl von Kursen, Seminaren und Workshops zu verwenden und ihre Horizonte zu erweitern. „Eine fliegende Universität, eine Volksuniversität, in der sich die Teilnehmer Themen aussuchen, die sie am meisten interessieren“, beschreibt sie Waldemar Gielzok, Vorsitzender der Deutschen Bildungsgesellschaft. Zur Zeit hat LernRAUM.pl 20 Standorte mit Animateuren. In der Krupnicza 15 hat das Projekt jetzt seine Hauptstelle.

Beata Sordon: "Wir möchten, dass alle hier in Oppeln in der Region wissen, dass es hier einen Ort gibt, wo man kommen kann, und wo man nicht nur die deutsche Kultur und Sprache, aber auch die Geschichte und eigene Identität neu entdecken kann" / Beata Sordon: "Chcemy, aby wszyscy tutaj, w Opolu, wiedzieli, że jest miejsce, w którym można przyjechać i gdzie można na nowo odkryć nie tylko niemiecką kulturę i język, ale także historię i własną tożsamość"  Waldemar Gielzok: „Eine fliegende Universität, eine Volksuniversität, in der sich die Teilnehmer Themen aussuchen, die sie am meisten interessieren“ / Waldemar Gielzok: „Latający uniwersytet, uniwersytet ludowy, w którym uczestnicy wybierają tematy, które najbardziej ich interesują”

"Das Wissen um die eigenen Wurzeln ist für jede Gemeinschaft eine wichtige Identitätsquelle" − mit diesen Worten beschreibt sich das Forschungszentrum der deutschen Minderheit: Eine Einrichtung, die die Geschichte, das Erbe und die Gegenwart der Deutschen Minderheit in Polen untersucht.

Die Einrichtung einer Stelle im Rahmen der Organisation der dt. Minderheit, die auf wissenschaftlicher Basis Forschungen zur deutschen Minderheit koordinieren könnte, wurde bereits vor 10 Jahren vorgesehen. 2016 wurde der Verein Forschungszentrum der Deutschen Minderheit gegründet, und im letzten Jahr konnte das Forschungszentrum in die Büroräume der Eichendorffbibliothek einziehen, erklärte die Entstehungsgeschichte der Institution Michał Matheja, Vorsitzender des Forschungszentrums.

Enthüllung der Tafel am Eingang zum Forschungszentrum der Deutschen Minderheit / Odsłonięcie tablicy przy wejściu do Centrum Badań Mniejszości Niemieckiej   "Das Wissen um die eigenen Wurzeln ist für jede Gemeinschaft eine wichtige Identitätsquelle" / „Dla każdej społeczności wiedza o swoich korzeniach stanowi istotne źródło tożsamości”

„Da das Forschungszentrum heute eröffnete, hilft auch der dt. Minderheit zur Stabilität. Es fördert die Identität der Deutschen und hilft, aus der Vergangenheit zu lernen und zu schöpfen, aber vor allem auch Neues zu gestalten“, sprach Bischofsvikar Peter Tarlinski. „Dieses Zentrum wird hier für die Deutschen eingerichtet, die hier leben, und vor allem für die dt. polnische Verständigung. Deshalb ist es ein Zentrum für Bibliothek, Medien, Kultur und Wissenschaft hier entstanden. Es ist ein deutsch-polnisches Zentrum. Und in diesem Sinne es ist auch ein Zeichen, dass dieser Vertrag [zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit,] der vor 30 Jahren unterzeichnet wurde, Früchte trägt“, ergänzt er.

Zu den Aufgaben, die sich das Forschungszentrum stellt, gehören unter anderem Durchführung von Forschungsprojekten und wissenschaftlichen Konferenzen, Herausgabe von Publikationen und Bearbeitung einer breiten Archiv-Sammlung mit mehr als 60.000 Seiten Dokumente. Der Sitz des Forschungszentrums ist Gegenüber vom Jugendzentrum der Deutschen Minderheit gelegen, im Gebäude der Eichendorff-Bibliothek in der ul. Szpitalna 7a in Oppeln.

Weiter begab sich der Botschafter zum Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit, wo er sich mit Teilnehmern des Schulungsprogramms Akademia getroffen und ein Gespräch geführt hat. Es gab viele Fragen, die die Jugend dem Botschafter stellen wollte.

Der Botschafter war auch ein Gast im Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit / Ambasador był również gościem w Domu Współpracy Polsko-Niemieckiej  

Ein Treffen mit Jugendlichen, die am Projekt Akademia für junge Führungskräfte teilnehmen / Spotkanie z młodzieżą, biorącą udział w szkoleniu "Akademia" dla młodych liderów  

Und eine Krönung des Tages war ein Treffen mit dem Vorstand des Verbandes der Deutschen Sozial-Kulturellen Gesellschaften im Sitz des VdG in der ul. Słowackiego.

Der letzte Punkt des heutigen Besuches: ein Treffen im Sitz des VdG / Ostatni punkt dzisiejszego programu: spotkanie w siedzibie ZNSSK w Polsce.

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Forschungszentrum der deutschen Minderheit: Wettbewerb für junge Forscher

Forschungszentrum der deutschen Minderheit schreibt einen Wettbewerb für Forschungsprojekte aus, der sich an Forscher, darunter Doktoranden und Studenten, richtet. Die Forschungsprojekte sollten sich auf die Schwerpunkte des Forschungszentrums beziehen, insbesondere auf Geschichte, Erbe, Gegenwart und Perspektiven der deutschen Minderheit in Polen.

Die im Rahmen des Projekts geplanten Maßnahmen sollten vom 15. Juli bis zum 10. Dezember 2021 durchgeführt werden. Das Endergebnis der Forschungsarbeit sollte eine wissenschaftliche Arbeit mit einem Volumen von mindestens einem Verlagsblatt sein. Im Falle eines positiven Feedbacks des Gutachters wird der Artikel im Jahrbuch des Zentrums veröffentlicht.

Der ausgefüllte Antrag mit einer Liste der geplanten Ausgaben und einer Stellungnahme ist bis spätestens 16. Juni 2021 an das Forschungszentrum der deutschen Minderheit, ul. Szpitalna 7a, 45-010 Opole, zu richten (von Bedeutung ist das Ausgangsdatum). Mit den Autoren ausgewählter Konzepte wird das Forschungszentrum der deutschen Minderheit einen Vertrag über ein Werk von bis zu 9.000 PLN netto abschließen. Über die Ergebnisse des Wettbewerbs werden die Bewerber bis zum 15. Juli 2021 per E-Mail informiert.

Forschungszentrum der Deutschen Minderheit

Vollständige Informationen zum Wettbewerb (alle Dokumente in polnischer Sprache): 


Wettbewerbsregeln: 
Antragsformular: 

 

Mit bangem Herzen

„Mit bangem Herzen in die Nacht hinein” heißt ein Buch, das durch seinen Umfang imponiert und den Leser durch seine Authentizität in den Bann zieht. Ich meine das vom HDPZ zweisprachig herausgegebene Tagebuch von Adalbert Adamski aus Frei Kadlub, in dem er das Schicksal eines einfachen deutschen Soldaten zu Zeiten des Ersten Weltkrieges beschreibt.

Das Tagebuch ist keine chronikhafte Beschreibung der Kriegshandlungen (auch wenn er von ihnen erzählt), sondern eher ein Bericht aus den Schützengräben, den Quartieren und vom Überleben. Von der Angst vor Minen, vor Kampfgas bis hin zum Zeugnis authentischen Deutschtums eines Schlesiers aus der Nähe von Guttentag, der mit Soldaten aus Brandenburg konfrontiert wurde.

Das eindrucksvolle Zeitdokument, das in schönstem Deutsch geschrieben wurde, lag 100 Jahre lang als Handschrift versteckt, bis es ins Regionalmuseum nach Zembowitz kam, wo es so beeindruckt hat, dass man sich entschieden hatte, es zu drucken. Das Buch macht gleichzeitig bewusst, welche historischen Quellen sich außerhalb der Museen, Archive und Bibliotheken befinden. Auch das Projekt des DFKs Guttentag „Unsere Heimat vor 100 Jahren” basiert auf lokal erschlossenen Quellen. Ein wichtiges Merkmal solcher Quellen ist ihre Unabhängigkeit von staatlicher Manipulation der Geschichte und somit ist es schwer, sie in die Rahmen der offiziellen Geschichtsschreibung hineinzuquetschen. Da wird Geschichte menschlich geschrieben, mit Emotionen und Ehrlichkeit, wie in dem Satz Adamskis, den er im Schützengraben geschrieben hat: „Da schwanden ja oft ganz die Sinne dabei, man weiß meist gar nicht richtig, was geschieht und erwacht immer wieder beim nächsten Krachen, das hört sich genauso an, wie stärkster Donner. (…) Nervenschock – das Vorstadium des Wahnsinns“.

Zur Quelle werden auch die Erinnerungen, die in den Familien weitergegeben werden, wie der Bericht von Frau H. B. aus Guttentag, die weiß, dass ihrem Vater im Jahr 1921 befohlen wurde, mit seinem Leiterwagen die Leichen der gefallenen angeblichen Aufständischen „in Richtung Tschenstochau“ zu bringen. Das bestätigen andere niedergeschriebene Berichte, wonach die Hauptkräfte, die Guttentag damals angegriffen haben, aus Soldaten der Tschenstochauer Garnison bestanden. Derart ungefilterte Berichte strafen auch so starke Mythen Lügen, wie die von der allgemeinen „Auflehnung des schlesischen Volkes“ gegen die Deutschen. Albert Adamski dagegen weist auf Manipulationen hin, wonach Schlesier sich nicht als Deutsche fühlen und er zeigt eher, dass ihr schlesisches Deutschtum von den Kollegen aus anderen Teilen des Reiches nicht verstanden wurde.

Unsere Pflicht ist, diese wertvollen Quellen zu bewahren und zu veröffentlichen. Es ist unser aller Pflicht, denn die Zerstreuung, lokale Verbundenheit und die Unklarheit über ihren Wert führen dazu, dass nur ein Engagement lokaler Patrioten dies bewerkstelligen kann. Es scheint, dass wir z. B. mit dem Forschungszentrum der Deutschen Minderheit auf einem guten Weg sind.

Bernard Gaida

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Wettbewerb Sto lat temu na Śląsku / Vor 100 Jahren in Oberschlesien

1921 jährt sich zum hundertsten Mal die Volksabstimmung in Oberschlesien und der dritte schlesische Aufstand – zwei Ereignisse, die für viele Jahrzehnte das Gesicht der Region verändert haben. Aus diesem Anlass organisieren wir einen Wettbewerb, in dem es um Ihre Familienarchive geht. Senden Sie uns Bilder, Dokumente oder Erinnerungsstücke aus der Zwischenkriegszeit und gewinnen Sie Buchpreise!

Scans oder Fotos können unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! eingereicht werden. Beschreiben Sie auch unbedingt die Geschichten, die hinter Ihren Familienfotos stehen. Der Einsendeschluss ist der 20. Oktober. Bis zum 15. November wird unsere Jury die interessantesten Beiträge auswählen und die GewinnerInnen bekanntgeben.

Vor der Teilnahme lesen Sie bitte das Reglement durch. Bei Fragen wenden Sie sich bitte per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 532 153 205.


1921 2021 Oberschlesien logo

Veranstalter:

CBMN logo Pion OK   TSKN LOGO wersja pełna  LOGO DFK

In Zusammenarbeit mit:

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Exponate gesucht!

Der Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen und das Forschungszentrum der Deutschen Minderheit wenden sich mit der Bitte um Übergabe von allerlei Dokumenten, Geschichtszeugnissen, Gegenständen und Erinnerungstücken, welche die Situation der deutschen Bevölkerung in Polen dokumentieren. Diese werden bei der Gestaltung einer Dauerausstellung im derzeit entstehenden Dokumentations- und Ausstellungszentrum der Deutschen in Polen mit Sitz in Oppeln verwendet. Die Ausstellung widmet sich der Geschichte, dem Erbe, Alltag sowie Gegenwart der Deutschen im heutigen Polen. Gesucht werden amtliche Dokumente, behördliche sowie private Korrespondenz, Tagebücher, Memoiren, Bilder, Presseausschnitte, Filme, Alltagsgegenstände zu folgenden Themen:

  • die Aktivitäten der deutschen Minderheit in der Zweiten Polnischen Republik,
  • Vertreibungen und Aussiedlung der deutschen Bevölkerung aus Polen in den Jahren 1945-1947, Repressionen gegenüber der deutschen Bevölkerung (Lager), Deportationen,
  • Nationalpolitik der polnischen Behörden, der Kirche nach 1945 und in den folgenden Jahrzehnten in der Volksrepublik Polen (z. B. Bekämpfung der deutschen Sprache, Verbot des Schulunterrichts, Verhinderung der Gründung von Organisationen der deutschen Minderheit),
  • kulturelle und soziale Tätigkeit der Deutschen in Niederschlesien und Pommern, die offiziell als sogenannte „anerkannte Deutsche“ behandelt wurden, das deutschsprachige Schulsystem,
  • Kontakte zu Verwandten in Westdeutschland und der DDR, Informationsfluss trotz Zensur und Kontrolle,
  • Aktion Familienzusammenführung 1956-1959,
  • Migration nach 1971,
  • erste Initiativen zur Gründung unabhängiger Minderheitenorganisationen nach 1980,
  • Initiativen aus den 1980er Jahren vor der Legalisierung der Organisation,
  • offizielle Aktivitäten in den 1980er Jahren,
  • Wende 1989 – die heilige Messe auf dem Sankt Annaberg, Versöhnungsmesse in Kreisau,
  • Legalisierung der deutschen Minderheitenorganisationen,
  • Bildung der ersten DFK-Ortsgruppen, kulturellen Organisationen, erste Initiativen, Presse.

Alle gespendeten Objekte werden im Forschungszentrum ordnungsgemäß gesichert und katalogisiert. Ausgewählte Gegenstände werden in der Dauerausstellung mit Angaben zu den Spendern präsentiert. Es besteht auch die Möglichkeit, die Exponate als Dauerleihgabe an das Zentrum zu übergeben. Möchten Sie die Dauerausstellung des Dokumentations- und Ausstellungszentrums der Deutschen in Polen unterstützen und Objekte für diesen Zweck spenden? Dann kontaktieren Sie bis zum 30. April 2021 Frau Weronika Wiese, die geschäftsführende Leiterin des Dokumentations- und Ausstellungszentrums der Deutschen in Polen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. +48 517 448 045.

Delegierte des Verbandes verabschieden wichtige Resolutionen

Während der 51. Verbandsratssitzung des Verbandes deutscher Gesellschaften, welche am 9. Oktober 2020 auf dem Sankt Annaberg stattgefunden hat, haben die Delegierten sehr wichtige Entscheidungen getroffen. Neben der Darstellung der Tätigkeit des Verbandes wurden u.a. neue Organisationen als VdG-Mitglieder angenommen. Somit haben den Status eines kandidierenden Mitglieds für einen Zeitraum von 2 Jahren die Gesellschaft der Deutschen Minderheit in Lauenburg, die Danziger Deutsche Minderheit und das Forschungszentrum der Deutschen Minderheit erhalten. Zudem haben die Delegierten die Entscheidung getroffen den Bund der deutschen Minderheit in Danzig von der Mitgliedschaft im VdG auszuschließen.

Des Weiteren verabschiedeten die Delegierten eine Resolution bez. 15. Jahrestag der Verabschiedung des Gesetzes über nationale und ethnische Minderheiten sowie die Regionalsprache durch den Sejm der Republik Polen und eine Resolution zum Stand des deutschen Kulturerbes in Polen, welche Sie hier im ganzen Wortlaut nachlesen können.

Resolution bez. 15 Jahre des Minderheitengesetzes 1Resolution bez. 15 Jahre des Minderheitengesetzes 2Resolution zum Stand des deutschen Kulturerbes 2 1Resolution zum Stand des deutschen Kulturerbes 2 2

 

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