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Die SKGD lädt ein, den Kreis Oppeln mit einer neuen Publikation zu entdecken!

Die Sozial-Kulturelle Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien veröffentlichte Ende 2020 die Publikation „Spazierbuch Kreis Oppeln“. Nach dem Erfolg der Veröffentlichung: „Spazierbuch Kreis Kandrzin-Cosel und Kreis Gross Strehlitz“ sowie „Spazierbuch Kreis Kreuzburg, Namslau und Rosenberg“, können die Bewohner der Woiwodschaft Oppeln ein weiteres Kreis kennenlernen!

Das Spazierbuch durch Kreis Oppeln ist eine Publikation, die die schönsten Schlösser, Paläste, Gutshöfe, Kirchen, Technische Denkmäler, Natur, Museen und Heimatmuseen präsentiert.

Der Vorsitzende der SKGD, Rafał Bartek, sagt: „Dank dieses Buches können die Leser die Geschichte des Kreises Oppeln kennenlernen, ohne das Zuhause verlassen zu müssen. „Das Spazierbuch“ wird auch für diejenigen interessant sein, die nach Aktivitäten und Eindrücken vor Ort suchen – dank der veröffentlichten Adressen und Fotos ist es einfach, alle in den Veröffentlichungen erwähnten Objekte zu finden, und es gibt sogar 79 davon.“

Das Buch ist sowohl in polnischer als auch in deutscher Sprache verfasst. Am Ende wurden die gastronomische und Hotelbasis zusammengestellt, was eine gute Ergänzung für alle ist, die längere Reisen planen. Buchauflage ist 1000 Exemplare.

Alle Interessierten können ein Exemplar des Buches für eine symbolische Spende von 10 PLN (für den eigenen Beitrag zu anderen derartigen Veröffentlichungen) im SKGD-Büro in Oppeln, ul. Konopnicka 6, während der Bürozeiten erwerben. Die Anzahl der Exemplare ist begrenzt.

Die Veröffentlichung war dank der finanziellen Unterstützung des Bundesministeriums für Inneres, Vaterland und Bau möglich.

10. Ausgabe des Jahrbuches der Deutschen in Polen

Seit 2012 veröffentlicht der Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen das Jahrbuch der Deutschen in Polen, eine Publikation des VdG, das einer Art Zusammenfassung der jährlichen Arbeit der deutschen Gesellschaften ist, aber auch ein Blick in die Kultur und Geschichte bietet. "Das Bekenntnis zur deutschen Kultur, Sprache und Tradition macht aus uns eine Gemeinschaft. Wir unterscheiden uns durch unsere Geschichten und Traditionen, wir gehören zu verschiedenen Generationen, aber was uns verbindet, ist die Zugehörigkeit zur deutschen Minderheit", hieß es in der Einleitung zur ersten Ausgabe.

So finden wir in den Jahrbüchern Texte verschiedener Autoren zur Geschichte, zu bedeutenden Persönlichkeiten aus unseren Regionen sowie Artikel zum gegenwärtigen Leben in deutschen Gesellschaften in Polen. "Unser Anliegen ist es, dass jeder Deutsche in Polen hier etwas für sich selber finden wird" - meinte im Vorwort der ersten Ausgabe der Vorsitzende des Verbandes der deutschen Gesellschaften in Polen, Bernard Gaida.

In der Jubiläumsausgabe des Jahrbuches finden wir unter anderem:

  • eine Reflexion des Vorsitzenden des VdG zum 15. Jahre des Minderheitengesetzes in Polen;
  • einen historischen Essay zum 100. Jahrestag nach der Volksabstimmung in Oberschlesien;
  • eine Vorstellung der an die Jugend gerichteten Projekte: Deutsch AG und Lernraum;
  • einen Beitrag über Marienburg - größten Backsteinbau in Europa;
  • sowie Beiträge über historische Persönlichkeiten, u. a. Schriftsteller und Nobelpreisträger Gerhard Hauptmann, Übersetzer Karl Dedecius und Wissenschaftler Alexander von Humboldt und vieles mehr.

Wir empfehlen drei Leseproben des diesjährigen Jahrbuches: 



Jede Ausgabe des Jahrbuches ist ein Ergebnis der Arbeit eines ganzen Redaktionsteams und verschieden Autoren. Und die Tätigkeit aller deutschen Gesellschaften in Polen - das Ergebnis Engagements von unzähligen Personen aus dem Kreise der deutschen Minderheit. "Ich danke allen, die unermüdlich in jeglichen Bereichen und allen Strukturen der Deutschen Minderheit in ganz Polen aktiv sind. Festigen wir immer wieder unsere deutsche Identität, sei es durch die kleinsten Begegnungen und Projekte, zeigen wir es in der Öffentlichkeit und arbeiten wir zum Wohle aller Deutschen in Polen und zur weiteren Verbesserung der deutsch-polnischen Beziehungen, verbunden mit der weiteren europäischen Integration" - fasst diese Arbeit der VdG-Vorsitzende zusammen.

Das Jahrbuch der deutschen Minderheit 2021 ist im Sitz des VdG in Oppeln erhältlich. Kontaktieren Sie uns, um das Heft zu erhalten.

  • Publiziert in VdG

Schlesien Journal 02.02.2021

Heute berichten wir vom Wechsel im Oppelner Sejmik. Der bis dahin die Funktion des Vizemarschals verübende Roman Kolek wurde im Amt von Rafał Bartek ersetzt. Darüber hinaus stellen wir die Publikation "Europa, unsere Geschichte" vor - das gemeinsame deutsch-polnische Geschichtsbuch. Zum Schluss Neuigkeiten aus der Welt der Jugendlichen: Zum neuen Chef des Magazins Antidotum wird Konrad Müller. Erschienen ist ein Buch von der jungen Journalistin, Andrea Polański, "Ziegel am Feld" mit Erinnerungen von Gabriele Behrens aus der Kriegs- und direkten Nachkriegszeit.

  • Publiziert in Video

Veröffentlichung zum 15. Jahrestag des Gesetzes über nationale und ethnische Minderheiten

Im Jahr 2020 sind 15 Jahre seit der Verabschiedung des Gesetzes über nationale und ethnische Minderheiten und die regionale Sprache vergangen. Bei dieser Gelegenheit veröffentlichte das Kaschubische Institut in Zusammenarbeit mit Vertretern von Minderheiten, Experten und Wissenschaftlern das Buch "Identität − Kultur − Gleichheit" mit mehreren Dutzend Artikeln und Überlegungen.

Das Meinungsmosaik und die Aussagen von Vertretern verschiedener Minderheitenkreise sind ein spezifisches Wissenskompendium über die aktuelle Situation dieser Gemeinschaften in Polen. Die Autoren blicken oft zurück, um die Bestimmungen des Gesetzes zu überprüfen, das "in der polnischen Rechtsordnung die Themen verankert, nach denen Vertreter nationaler und ethnischer Minderheiten seit 1989 strebten" (Ryszard Galla).

"Die Situation einer Minderheit, ein Gefühl der Diskriminierung (oder der Glaube, dass wir frei davon sind), Bürgerrechte von Personen, die Angehörige von Minderheitengemeinschaften sind, die Möglichkeit, die eigene Kultur zu pflegen und das Gruppenerbe zu schützen, das Recht, öffentliche Aktivitäten zu entwickeln, die Sprache zu benutzen usw. − Alles dies sind sehr sensible »Maßstäbe« der Demokratie des Staates“ (aus der Einleitung). Die in der Veröffentlichung präsentierten Meinungen waren nicht ohne Kritik, es fehlte ihnen aber auch nicht an optimistischen Worten.

Zu den Autoren gehört auch der Vorsitzende des Verbandes deutscher sozial-kulturellen Gesellschaften, Bernard Gaida. „(…) Man kann die Aussage riskieren, dass es im Jahre 2005 »einen angemessenen Zeitpunkt« gab, um diese [zweisprachigen] Namen von [Orten] einzuführen. Sie brachten eine Veränderung in das Leben der deutschen Minderheit in Oberschlesien, die man als qualitativ bezeichnen könnte. Zusammen mit den zusätzlichen Ortsnamen auf Deutsch wurden schlesische Deutsche als eine Gemeinschaft sichtbar, sie prägten ihre Präsenz nicht nur durch das Organisationsleben oder kulturelle Feste und Ausstellungen, kurz gesagt: durch ihre Tätigkeit. Und es geschah per Gesetz. Das bedeutete, dass der Staat mit all seiner Autorität auf der Seite der Minderheit stand (...) “. Die Frage der zweisprachigen Ortsnamen ist nicht das einzige Thema, das in diesem Artikel behandelt wird. In seinem Text erinnert sich Bernard Gaida an vergangene Ereignisse; der Artikel enthält auch Überlegungen zur Bildung.

Trotz der offensichtlichen Vorteile, die das Gesetz für die in Polen lebenden Minderheiten brachte, "sind die Möglichkeiten, die es bietet, bereits ausgeschöpft. Eine qualitative Änderung (...) kann nur durch Änderung dieses Dokuments vorgenommen werden". Dies wird besonders deutlich im Vergleich zu den Lösungen, die zum Nutzen von Minderheiten in anderen EU-Ländern ergriffen wurden. Insbesondere in jenen Ländern, die "auf besondere Errungenschaften bei gesetzgeberischen Lösungen stolz sein können, vor allem aber auf eine Gesellschaft, die offen ist für ihre eigene, versöhnte Vielfalt".

Der vollständige Text des Artikels kann unten heruntergeladen werden:

Wir empfehlen auch, den Text von Ryszard Galla, dem stellvertretenden Vorsitzender des Ausschusses für nationale und ethnische Minderheiten, zu lesen, in dem er auf die Notwendigkeit von Änderungen des seit 15 Jahren geltenden Gesetzes hinweist und das Thema nationale und ethnische Minderheiten in einen breiteren europäischen Kontext stellt:

Der vollständige Inhalt der Veröffentlichung in verschiedenen Formaten ist auf der Website des Kaschubische Instituts verfügbar.

(Die Publikation ist in polnischer Sprachversion erschienen).

  • Publiziert in VdG
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