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Über das 35-jährige Jubiläum des Vertrags über gute Nachbarschaft in dem Programm „Region des Dialogs – Kommunalverwaltung“

Der 35. Jahrestag der Unterzeichnung des Vertrags zwischen Polen und Deutschland über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit war Thema des Programms „Region Dialogu – Samorząd” (Region des Dialogs – Kommunalverwaltung) auf TVP3 Opole. Zu Gast waren Dr. Katarzyna Kownacka von der Universität Oppeln, Bernard Gaida – Beauftragter des VdG für internationale Zusammenarbeit, sowie Łukasz Jastrzembski – Bürgermeister von Leschnitz und Vorsitzender des Schlesischen Selbstverwaltungsvereins.

Dr. Katarzyna Kownacka betonte, dass der Vertrag von 1991 eine entscheidende Rolle beim Wiederaufbau der deutsch-polnischen Beziehungen gespielt und den Rahmen für die Entwicklung der Zusammenarbeit in vielen Bereichen geschaffen habe, darunter in der Außenpolitik, im Bildungswesen, in der Wissenschaft, in der Kultur, in der Zusammenarbeit zwischen Jugendlichen sowie bei Städte- und Gemeindepartnerschaften.

Bernard Gaida erinnerte daran, dass der Vertrag für die deutsche Minderheit eine rechtliche Bestätigung ihrer Existenz darstellte. Er betonte zudem, dass die Bestimmungen des Vertrags über Jahre hinweg mit konkreten Inhalten durch Zusammenarbeit und Dialog gefüllt werden mussten.

Łukasz Jastrzembski erklärte seinerseits, dass der Vertrag den Aufbau von Partnerschaften zwischen polnischen und deutschen Gemeinden ermöglicht habe, die im Laufe der Zeit zu einer Zusammenarbeit zwischen Schulen, sozialen Organisationen und Sportvereinen geführt haben. Als Beispiel nannte er die langjährige Zusammenarbeit der Gemeinde Leschnitz mit ihrem deutschen Partner.

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