Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nutzten die Sowjets die von den Nazis errichteten Lager, um dort Deutsche, Schlesier, Ukrainer, Lemken und auch Polen unterzubringen, die als „feindliche Elemente” und „Verräter des Volkes” galten. Es starben dort etwa 75.000 Häftlinge. Die letzten Zeugen dieser Ereignisse hat die Regisseurin Aleksandra Fudala-Barańska erreicht. Wir laden Sie herzlich zur Vorführung ihres neuesten Dokumentarfilms ein.
Die Russen, die gemeinsam mit den polnischen Streitkräften die Lager errichteten und beaufsichtigten, machten sich nicht die Mühe, zu überprüfen, wer dort untergebracht werden sollte. Die Häftlinge kamen dorthin ohne Urteil, oft aufgrund falscher Denunziationen. Neben der Bestrafung von „Germanen” und „feindlichen Elementen” ging es darum, Sklavenarbeiter zu beschaffen, die unter anderem für den Abbau von Ausrüstung benötigt wurden, die in die Sowjetunion transportiert wurde. Die kommunistischen Arbeitslager übernahmen nicht nur die deutsche Lagerinfrastruktur, sondern behandelten die Häftlinge auch auf ähnliche Weise.
Die Vorführung wird von einem Treffen mit der Regisseurin Aleksandra Fudala-Barańska („Czerwona zaraza” [Die rote Pest], 2025) und den Protagonisten des Films begleitet. Einen historischen Kommentar dazu wird Dr. Bogusław Tracz (Institut für Nationales Gedenken) abgeben. Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Michał Matheja (Forschungszentrum der deutschen Minderheit). Die Vorführung wird dank der freundlichen Unterstützung der Partner und Produzenten ermöglicht: Sender TVP Historia und Regionalsender TVP 3 Katowice.
Wir laden Sie herzlich ein, am Dienstag, dem 3. März 2026, um 17:00 Uhr in den Veranstaltungssaal der Woiwodschaftsbibliothek in Oppeln, in der ul. Piastowska 19, zu kommen. Der Eintritt ist frei. Wir bitten Sie freundlich, Ihre Teilnahme zu bestätigen: telefonisch +48 77 407 50 12 oder per E-Mail an cdwbp@cdwbp.opole.pl. Der Film und das Treffen in polnischer Sprache.
Beachten Sie bitte! Der Film ist für Personen unter 16 Jahren nicht geeignet.