Abgeschlossen ist die 7. Ausgabe des Kulturfestivals der deutschen Minderheit in Polen! Außergewöhnlich reich, voller Stars und junger Darsteller. Das Festival ist aber nicht nur ein attraktives Programm auf der Hauptbühne, sondern auch Ausstellungen und Informationsstände der Organisation der deutschen Minderheit und Partner aus Deutschland, sowie Workshops, Wettbewerbe und Spiele für Kinder und Jugendliche, die im Innern der Breslauer Jahrhunderthalle präsentiert werden. Eine Vielzahl musikalischer Genres, eine Mischung aus Stilen und Trends – und das alles unter einem Nenner: Inspiriert von der traditionellen und zeitgenössischen deutschen Kultur.

Das alle drei Jahre in der Jahrhunderthalle in Breslau stattfindende Festival der Kultur der deutschen Minderheit soll einem breiten Publikum den Reichtum des kulturellen Angebots der deutschen Minderheit präsentieren, das von Chormusik, Pop und Jazz, Opernarien und musikalischen Evergreens über Hits, Blaskapellen, Vokalensembles bis hin zum Tanz reicht.

Vielen Dank für Ihre Teilnahme!



Das Programm des Festivals: 

Religiöser Teil mit einer feierlichen ökumenischen Andacht im Breslauer Dom beginnt um 10:00 Uhr. Der Festivalteil beginnt um 12:00 Uhr in der Jahrhunderthalle.

Die feierliche Begrüßung erfolgt durch den Vorsitzenden des Verbandes der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen und eingeladene Ehrengäste. Ab 13:00 Uhr treten auf der Bühne Bands auf, die vor vier Jahren – während des VI. Kulturfestivals – bis zu 6.000 Zuschauer anzogen und die Jahrhunderthalle in Breslau bis zum Rand füllten.


Verschiedene Auftritte von Stars und jungen talentierten Künstlern sind die Visitenkarte des Kulturfestivals. Die Bühne wird hauptsächlich von jungen Leuten dominiert, die in Blaskapellen spielen, in Bands tanzen, in Chören singen oder solo auftreten. Die Stars des diesjährigen Festivals im letzten Teil sind Anna Carina Woitschack und Stefan Mross. Wir empfehlen Ihnen, die Veranstaltung auf Facebook zu verfolgen, wo wir nach und nach einzelne Künstler präsentieren werden.

Der Eintritt ist frei! Alle Mitglieder der deutschen Minderheit und diejenigen, die sich für die deutsche Kultur und Musik interessieren, laden wir herzlich ein.


Lernen Sie unsere Künstler kennen, die während des Festivals auftreten! Die Liste (Änderungen vorbehalten):

Blasorchester Kotullin ist seit 1903, also seit 119 Jahren, ununterbrochen tätig! Seit 2011 ist Harald Powrósło Kapellmeister. Die Tätigkeit des Orchesters konzentriert sich auf die Woiwodschaften Schlesien und Oppeln, das Team gibt aber auch Konzerte außerhalb dieser Regione. 2015 erhielt das Orchester Kotullin Wind Orchestra die Auszeichnung "Verdient für Landkreis Gleiwitz – BENE MERITUS".

Solist des Orchesters ist Tomasz Kuboń aus Oberschlesien, der erste Hornist der Neuen Lausitzer Philharmonie Görlitz und Dozent (Coacher) am Jugendorchester der Bayerischen Philharmonie in München sowie u. a. im Rahmen von Vincent-Bach-Meisterclass in Oppeln.

Foto: D. Bassek

Zwei Blasorchester: Zülz und Nesselwitz verbindet die Person des Dirigenten, Andrzej Weinkopf. Meistens proben und treten die Orchester getrennt auf, gerne aber spielen beide auch zusammen, sobald sich eine Möglichkeit dazu ergibt. Die Orchester haben eine lange Tradition: Vergangenes Jahr feierte das Orchester Zülz sein 30.-jähriges Jubiläum; 2019 dagegen wurde das Orchester Nesselwitz 100 Jahre alt! Kommen Sie zur Jahrhunderthalle, um beide Bands zu hören und lassen Sie sich auch überraschen, denn begleitet werden sie von der Stimme einer hervorragenden Solistin des Blasorchester Zülz, Andrea Rischka!

Foto: Lukas Netter, Wochenblatt.pl

Jugendblasorchester Leschnitz und Kaprys wurden in zwei verschiedenen Gemeinden gegründet. Beide sind unter der Leitung eines Dirigenten: Klaudiusz Lisoń. Die Orchester bringen Kinder und Jugendliche aus vielen Ortschaften zwischen Leschnitz und Proskau (Woiwodschaft Oppeln) zusammen. Im Repertoire haben sie klassische und populäre Musik; sie arbeiten mit vielen Solisten und Musikern aus Polen und dem Ausland zusammen.

Beide Orchester haben wiederholt wichtige Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben und Festivals gewonnen, u. a. mit Bezug zur deutschen Minderheit in Polen. Orchester führen lebhafte Bildungsaktivitäten durch und ermutigen Kinder und Jugendliche zum gemeinsamen Musizieren. Sie arbeiten intensiv mit mehreren Orchestern in Deutschland, Österreich und Tschechien zusammen.

Andrea Rischka, seit frühester Kindheit mit Musik verbunden, verband gleichzeitig das Posaunenspiel mit dem Gesang. Sie ist ausgebildete Jazzsängerin und übt auch pädagogische Tätigkeiten aus. Ihr Repertoire umfasst Werke in deutscher wie in polnischer Sprache sowie in schlesischer Mundart in Genres wie Schlager, Pop, Klassik oder Jazz.

Beim Kulturfestival der deutschen Minderheit hören wir Andrea bei einem gemeinsamen Auftritt von zwei Orchestern: dem Blasorchester Zülz und dem Blasorchester DFK Nesselwitz. Die Künstler werden auch Songs spielen, die von Andrea mitverfasst wurden.

Schauen Sie das Video an und hören Sie ihre Musik: HIER.

Die Band Solidaris Brass besteht seit dem Frühjahr 2020 und hat in dieser Zeit bereits einige Alben aufgenommen. Die Band spielt zyklische Konzerte mit religiöser Musik, Filmmusik, populärer und geselliger Musik und tritt erfolgreich in Polen und im Ausland auf. Die Mitglieder des Ensembles sind professionelle Musiker, die jedes Mal ein hohes künstlerisches Niveau und unvergessliche emotionale Eindrücke garantieren.

Foto: SKGD im Oppelner Schlesien / TSKN Opole

Tanzgruppe "Dialog" wurde 1993 in Dyloken in der Gemeinde Malapane (Woiwodschaft Oppeln) gegründet. Das Repertoire der Band, die derzeit aus 45 Personen besteht, ist sehr reichhaltig: von schlesischen über deutsche bis hin zu tschechischen und österreichischen Tänzen. Seit einigen Jahren vertreten Jugendliche die Region Oppeln beim größten Festival Europas: der Europade.

Foto: Die lustigen Oberfranken

"Die Lustigen Oberfranken", ein Volksmusik-Ensemble, hat mit Unterstützung der Stiftung „Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“ das Kulturprojekt „Lieder der Heimat“ gestartet, das traditionelle Volkslieder vor allem aus den Heimatregionen der deutschen Heimatvertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten in Mittel- Osteuropa sowie der ehemaligen Sowjetunion in zeitgemäßen musikalischen Arrangements zur Aufführung in Form von Konzerten sowie Audio- und Videoaufnahmen bringt sowie durch ein geplantes Liederheft auch dokumentiert.

Das Projekt soll dazu dienen, in der Bundesrepublik Deutschland das Volksliedgut der Heimatvertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten bekannter zu machen, aber auch für diese Bevölkerungsgruppe einen Beitrag zu Bewahrung, Pflege und Weitervermittlung ihres Volksliedgutes zu leisten.

Neidenburger Chor der deutschen Minderheit ist bei der Neidenburger Gesellschaft der Deutschen Minderheit seit ihrem Anfang im Jahr 1994 tätig. In seinem Repertoire hat der Chor Lieder in Deutsch und in Polnisch: alte Volkslieder, zeitgenössische Lieder, Weihnachts- und Heimatlieder. Dirigent des Chors ist Marcin Bąkowski, der die gesungenen Lieder neu arrangiert. Zu den Erfolgen des Chores gehören Auftritte in Polen wie im Ausland sowie zwei CDs, die der Chor aufgenommen hat.

Die Band wurde 2018 in Poznań gegründet. Der ursprüngliche Impuls war die Tätigkeit der Band The Aristocrats, die von dem deutschen Musiker Marco Minnemann aus Hannover gegründet wurde - einem Komponisten und Multiinstrumentalisten, der vor allem als Schlagzeuger bekannt ist. Marco gründete ein Trio, in dem er mit dem Bassisten Bryan Beller zusammenarbeitet und Guthrie Govan Gitarre spielt. Das Repertoire unserer Band – The Off Destination – ist instrumentaler Electric Jazz und Fusion. Die aufgeführten Lieder sind Standards aus diesem musikalischen Kreis.

Die Band besteht aus:

Piotr Starzyński – Gitarre
Krzysztof Waśkiewicz – Bass
Krzysztof Rabiczko – Schlagzeug

Foto: SKGD im Oppelner Schlesien / TSKN na Śląsku Opolskim

Die Band besteht aus Teilnehmern des von der SKGD im Oppelner Schlesien organisierten Gesangscamps. Die Gruppe bereitete sich bereits während einer ganzen Woche im Juli 2022 vor. Einige der Gruppenmitglieder nahmen auch an der Ausgabe 2021 des Gesangscamps teil.

Foto: DSKG in Waldenburg / NTSK w Wałbrzychu

Der seit 1992 bestehende Waldenburger Chor "Freundschaft" hat in seinem Repertoire klassische, religiöse und Volkslieder, gesungen auf Deutsch, Polnisch, Englisch sowie auf Latein. Aufgetreten hat die Gruppe sowohl in Polen wie im Ausland und darunter - unzählige Male! - in Deutschland.

Alljährlich organisiert der Chor in Bad Salzbrunn bei Waldenburg ein überregionales Chortreffen unter dem Motto "Beati Cantores", an welchem die Chöre aus Schlesien, Deutschland und Tschechien teilnehmen. Denn, wie die Leiterin der Gruppe Frau Doris Stempowska sagt, verbindet Gesang Nationen und überschreitet er die Grenzen.

Tanzgruppe Łężczok aus Ratiborhammer (Woiwodschaft Schlesien) feierte im März dieses Jahres ihr 25-jähriges Bestehen. Die Gruppe existiert jedoch seit 26 Jahren und ist in dieser Zeit an vielen Orten aufgetreten: im In- und Ausland, u. a. in der Tschechischen Republik, Deutschland, in Bulgarien und in der Türkei. In Breslau tritt Łężczok zum vierten Mal auf; Die Zuschauer erwartet die älteste von insgesamt drei Altersgruppen.

Foto: Alicja Klufczyńska

Im Repertoire der Band, die seit bis zu sieben Jahren besteht, finden wir Volks- und Geselligkeitslieder auf Polnisch und Deutsch. Die Aufführungen von Mikołajczanki begleiten nicht nur Feierlichkeiten im Sitz der Gesellschaft der Deutschen Minderheit „Vaterland” in Westpreußen Marienwerder-Stuhm; die Band trat auch bei lokalen Konzerten und Feierlichkeiten auf, wie z. B. beim Festival der Landfrauen-Vereine, beim deutschen Gesangswettbewerb in Osterode, beim Wettbewerb der nationalen Minderheiten in Allenstein oder beim Festival der vier Kulturen in Christburg.

Foto: SKGD im Oppelner Schlesien / TSKN na Śląsku Opolskim

Glogovia Brass ist seit 2008 offiziell tätig. Der Initiator des Ensembles ist Herr Rafał Miczka, der die Gründung des Kammerensembles des Jugendblasorchesters aus Oberglogau im Oppelner Schlesien initiiert hat.

Die ursprüngliche Idee der Band war, Oberglogau an verschiedenen Austauschprojekten mit dem Ausland zu vertreten. Dank dessen hat die Band Konzerte in Frankreich, in der Schweiz, in Deutschland und in der Tschechischen Republik. Derzeit ist die Band unter dem Namen Glogovia Brass im Städtischen Kulturzentrum in Oberglogau und im DFK Głogówek-Weingasse tätig. Die Band wird durch ein Zuschuss des polnischen Ministeriums für Inneres und Verwaltung im Rahmen des Projekts "Unterstützung der Aktivitäten künstlerischer Gruppen der Sozial-Kulturellen Gesellschaft der deutschen Minderheit im Oppeln Schlesien" unterstützt.

Zuzanna Herud ist seit der frühen Kindheit mit der deutschen Minderheit verbunden. Deshalb auch begann sie, sich für deutsche Musik zu interessieren und diese bei zahlreichen Auftritten in den DFKs zu präsentieren.

Foto: SKGD im Oppelner Schlesien / TSKN na Śląsku Opolskim

Tanzgruppe Tworkauer Eiche wurde 1995 bei DFK Tworkau (Woiwodschaft Schlesien) gegründet. Ihr Repertoire umfasst Volkstänze aus der Region, aus Deutschland und Österreich. Die langjährige Tätigkeit der Gruppe führte zu über 400 Auftritte in Polen und im Ausland. Besonders wichtig für die Band waren u. a. Auftritte beim Festival der Volkstanzensembles "Europeada" in Kielce, wo Tworkauer Eiche die deutsche Minderheit vertrat, sowie Auftritte im Ausland: in Schweden und in Belgien.

Foto: SKGD im Oppelner Schlesien / TSKN na Śląsku Opolskim

Close2Jazz ist eine junge und energiegeladene Band mit einer Leidenschaft für Jazz- und Bluesmusik. Es wurde 2019 gegründet. Das Repertoire der Band umfasst Lieder in polnischer, deutscher und englischer Sprache. Die Band hatte bereits mehrere Konzerte, darunter den ersten Auslandsauftritt in Potsdam im Mai 2022.

Der Chor wurde eigens für das 7. Kultfestival der Deutschen Minderheit gegründet und besteht aus Männern, die Mitglieder von Chören und Gesangsensembles der Region Oppeln sind. Der Chor erinnert an die einst lebendige Tradition der Männerchöre und bringt verschiedene Generationen singender Herren zusammen.

Foto: Aneta & Norbert

Ein Duo aus der Region Oppeln, das seit 16 Jahren populäre und Operettenmusik aufführt. Aneta & Norbert ist auch ein Ansagerpaar, das jede Feier zu einem unvergesslichen Ereignis machen wird. Die Musiker treten hauptsächlich in den Woiwodschaften Oppeln, Schlesien und Niederschlesien sowie außerhalb des Landes in Deutschland, in Österreich und in der Slowakei vor.

Singende Herzen / Palanok

Chor "Singende Herzen" / Tanzgruppe "Palanok" aus Mukachevo in Transkarpatien, Ukraine. Die Gruppe ist im Jahr 2004 beim Deutschen Kulturhaus Palanka in der Karpatenukraine entstanden. Aufgetreten hat die Gruppe sowohl in der Ukraine als auch im Ausland, u. a. in Österreich. Innerhalb ihrer langjährigen Tätigkeit hat die Gruppe in verschiedenen Festivals teilgenommen. Die Gruppe stellt sich insgesamt aus vier kleineren Gruppen zusammen, es sind hier also nicht nur Erwachsene, sondern auch Jugendliche und Kinder tätig.

Chor "Singende Herzen" / Tanzgruppe "Palanok" aus Mukachevo in Transkarpatien, Ukraine. Die Gruppe ist im Jahr 2004 beim Deutschen Kulturhaus Palanka in der Karpatenukraine entstanden. Aufgetreten hat die Gruppe sowohl in der Ukraine als auch im Ausland, u. a. in Österreich. Innerhalb ihrer langjährigen Tätigkeit hat die Gruppe in verschiedenen Festivals teilgenommen. Die Gruppe stellt sich insgesamt aus vier kleineren Gruppen zusammen, es sind hier also nicht nur Erwachsene, sondern auch Jugendliche und Kinder tätig.

Seit zehn Jahren begeistert Anna Carina Woitschack die Schlagerfans mit ihrer Musik. Ihre Karriere fing sie 2011 mit der erfolgreichen Teilnahme an der Castingshow „Deutschlands sucht den Superstar“ an. Nun feierte sie mit ihrem neuen Album „Träumer“ ihr großes Jubiläumsjahr. Ihr erfolgreiches Solo-Titel ist „Küss mich wach“ mit erfolgreichen Platzierungen in den Schlagercharts.

Stefan Mross feierte 2009 bereits sein 30-jähriges Bühnenjubiläum. 2019 ging der Sänger deswegen auf große Deutschlandtournee und beglückte seine Fans in vielen Städten mit einer stimmungsvollen und abwechslungsreichen Bühnenshow. Stefan Mross ist nicht nur für seine Konzerte, sondern auch für seine TV-Karriere bekannt: Seit 2005 ist er das Gesicht der ARD-Show „Immer wieder sonntags“ bekannt.


Während des Kulturfestivals werden wir eine öffentliche Spendenaktion zugunsten der zwei deutschen Gruppen: Palanok und Singende Herzen aus der Ukraine durchführen.

In der Jahrhunderthalle werden Volontäre mit Spendenbox zu finden sein. Jede Spende zählt!


Im Foyer der Jahrhunderthalle werden unsere Organisationen und Partner ihre Tätigkeit auf insgesamt 33 Ständen vorstellen. Einige von ihnen sind unten aufgelistet (um die jeweilige Beschreibung zu lesen, klicken Sie auf den Namen der Organisation): 

©WBP Opole – Biblioteka Austriacka / Österreich Bibliothek Oppeln

Die Österreich-Bibliothek in Oppeln ist seit 1993 eine frei zugängliche deutschsprachige Bibliothek, die organisatorisch der Wojewódzka Biblioteka Publiczna in Opole angegliedert ist.

Die Österreich-Bibliothek verfügt über ca. 30 000 Bände, die über einen Onlinekatalog zugänglich sind. Zu den Beständen dieser Leihbibliothek zählen auch Zeitschriften, CDs und DVDs. Schwerpunkte des Bestandes sind österreichische und deutsche Literatur, Literaturgeschichte und -wissenschaft, Deutsch als Fremdsprache, Kinder- und Jugendliteratur, Geschichte und Landeskunde und vieles mehr.

Neben den Beständen bietet die Bibliothek umfangreiches Kulturprogramm an: Autorenlesungen, Ausstellungen, Vorträge und Konzerte. Den Höhepunkt markiert dabei der Österreichische Frühling sowie die Mitwirkung an den Deutschen Kulturtagen im Oppelner Schlesien. Überdies organisiert die Bibliothek Deutschkurse für Anfänger und Fortgeschrittene, Bibliotheksstunden mit vielfältigem Angebot an Vorträgen für Schüler und Studierende wie auch den polenweiten Wissenswettbewerb über Österreich. Die Bibliothek kooperiert eng mit der Universität Opole und wird vom Österreichischen Kulturforum Warschau betreut.

Anschrift: Plac Piłsudskiego 5, 45-706 Opole ; Tel. +48 /77/ 47 47 085, E-Mail: ba.wbp.opole.pl ; www.ba.wbp.opole.pl

Das Budaörser Jakob Bleyer Heimatmuseum (Museum des Jahres 2020) stellt sich vor

Im ungarndeutschen Jakob Bleyer Heimatmuseum treffen sich Vergangenheit, Gegenwart, und Zukunft: es ist ein offenes Erlebnismuseum und ein kultureller Raum für jede Altersgruppe. An unseren ständigen Ausstellungen, in der Paradestube, in der Küche und im Budaörs Zimmer erzählen Fotos, Personen, Häuser, Gegenstände über Budaörs, über die einstige ungarndeutsche Siedlung. Im vierten Raum unserer ständigen Ausstellung, im Empfangszimmer ist eine Ansichtskarten-Ausstellung zu sehen, die über die alten kulturellen Werte von Budaörs erzählt. Das hergerichtete und mit dem Wohnhaus zusammengebaute einstige Presshaus wird für museumspädagogische Zwecke und Sonderausstellungen genutzt. Infolge der Erneuerung konnte auch der herrliche Weinkeller unter dem Wohnhaus eröffnet werden, der ein besonders einmaliger Schauplatz für gemeinschaftliche Programme werden kann. Im Eingangsraum können unsere Besucher einen Heimatmuseum-Shop finden (in dem unsere eigenen Bücher, kleine Geschenkgegenstände zu kaufen sind), bzw. im hinteren Museumsgarten erwartet ein wunderschöner Garten mit gepflegtem Rasen und eine Pergola, sowie ein für die Region charakteristischer Kräutergarten, ein interaktiver Lehrpfad über die Vertreibung der Ungarndeutschen und eine Scheune (mit herkömmlichen alten Werkzeugen) die Besuchergruppen, die Schulklassen. Die Heimatmuseum Galerie im Nachbargebäude dient für temporäre Ausstellungen der Ungarndeutschen. Auf diese Weise möchten wir die alten (Ausstellungen im Heimatmuseum) und die neuen (Ausstellungen der Galerie) Werte bewahren und gemeinsam, parallel zeigen.

© Das Budaörser Jakob Bleyer Heimatmuseum

 

Das Heimatmuseum legt außer den Ausstellungen markante Akzente auch auf andere Formen der Traditionspflege und auf die Gemeinschaftsbildung. Zu unseren regelmäßigen Programmen gehören die Sommerlager für Kinder, die traditionspflegenden Fachzirkel, die Handwerkerbeschäftigungen zu Ostern und in der Adventszeit. Unsere Programme für Familien werden von immer mehr Leuten besucht (Spielhütte, Puppentheater). Zu unseren wissenschaftlichen Veranstaltungen gehören die Vorträge der Freien Universität, die Buchvorstellungen und die wissenschaftlichen Konferenzen. Außerhalb der Museumswände zeigen wir den Interessenten im Rahmen von Stadtspaziergängen die kulturellen Werte der Budaörser Ungarndeutschen. Besuchen Sie uns – virtuell oder persönlich - und nehmen Sie Teil an einer Budaörser ortsgeschichtlichen Zeitreise! Wir erwarten Sie recht herzlich!

Dr. Kathi Gajdos-Frank PhD, Direktorin, Jakob Bleyer Heimatmuseum, www.heimatmuseum.hu

 

Gegründet 1950 in der Bundesrepublik Deutschland, als 1,2 Mio. deutsche Oberschlesier aus ihrer Heimat geflüchtet bzw. vertrieben worden sind, arbeitet die Landsmannschaft an der Bewahrung und Vermittlung des oberschlesischen Kulturerbes im europäischen Kontext sowie an der Völkerverständigung. Das Land Nordrhein-Westfalen fungiert als Pate.

1970 gründete der Verein die Stiftung Haus Oberschlesien, welche wiederum das Oberschlesische Landesmuseum in Ratingen eröffnete. Die Landsmannschaft organisiert u.a. Wallfahrten, Bildungsexkursionen und Feste sowie betreibt thematische mediale Arbeit.

Aktuell gibt es bundesweit 25 Ortsgruppen. Homepage: http://www.oberschlesien.de

 

© Karin Bohn, LdO-Würzburg

Die Deutsch-Polnische Joseph von Eichendorff Bibliothek in Oppeln entstand im Jahr 2000 und seit dieser Zeit bietet sie eine reiche Auswahl an Literatur in deutscher und polnischer, aber auch tschechischer und englischer Sprache. Der Bücherbestand umfasst fast 35 000 Bände, darunter ca. 3 000 Altdrucke und vor 1945 herausgegebene Bücher und Zeitschriften.

Die Schwerpunkte des Bestandes bilden: Schlesien und ehemalige Ostdeutsche Gebiete, deutsch-polnische Beziehungen, Minderheiten in Ost-Mitteleuropa. Daneben besitzt die Bibliothek einen reichen Bestand an Kinder- und Jugendliteratur, da sie sich der Aufgabe verpflichtet fühlt, die Zweisprachigkeit in der oberschlesischen Region zu fördern. Die Kinder und Jugendlichen sind, neben Schlesien, der Hauptschwerpunkt der Tätigkeit der Bibliothek. Es werden zahlreiche Bibliotheksstunden vor Ort und in den Schulen angeboten, Sprachworkshops für Kindergartenkinder, der Lesewettbewerb „Winterreise ins Bücherland mit dem Goethe-Institut“, im Rahmen der Deutschen Kulturtage im Oppelner Schlesien die Gruselnacht in der Bibliothek mit Gestalten aus der schlesischen Sagenwelt und vieles mehr. Auch bei diesen Aktivitäten bleibt Schlesien der Leitfaden.

Die Bibliothek führt eine enge Zusammenarbeit mit dem Herder-Institut in Marburg, dem Goethe Institut in Krakau, mit dem Forschungszentrum der Deutschen Minderheit, mit dem VdG, mit der SKGD im Oppelner Schlesien, mit dem Eichendorff-Zentrum in Lubowitz und mit dem Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit. Sie ist Mitbegründer des und Mitglied im Polenweiten Forum für Mobile Bibliotheken (Ogólnopolskie Forum Bibliotek Mobilnych) mit Sitz in Gostyń.

Im Rahmen der Bibliothek ist die Seelsorge für Nationale und Ethnische Minderheiten im Bistum Oppeln tätig.

Bereits beim VI. Kulturfestival im September 2018 war das Heimatwerk Schlesischer Katholiken mit seinem Präsentationsstand vertreten. Am Stand erwarten den Besucher mehrere Vorstandsmitglieder des Heimatwerkes zu Gesprächen/ Begegnungen. Verschiedene Printmedien stehen zum Mitnehmen zur Verfügung. Der anhängende Flyer gibt eine kurze Information zum Anspruch und zu den Aktivitäten des Heimatwerkes!

Den Ansatzpunkt zur Gründung des Dokumentations- und Ausstellungszentrums der Deutschen in Polen bildet der Eintrag der Gemeinsamen Erklärung des deutsch-polnischen Runden Tisches aus dem Jahr 2011 über die Unterstützung der musealen Präsentation der Geschichte der deutschen Minderheit in Polen. Im Jahr 2020 wurde eine Absichtserklärung zwischen der Selbstverwaltung der Woiwodschaft Oppeln und dem Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen unterzeichnet, in der sich die beiden Seiten zur Zusammenarbeit bei der Errichtung und zum Betrieb des Dokumentations- und Ausstellungszentrum der Deutschen in Polen in Oppeln verpflichten. Im Einklang mit diesem Dokument wurde das Zentrum als eine Abteilung der Öffentlichen Woiwodschaftsbibliothek in Opole gegründet.

Als Zentrum kulturellen Erbes übernimmt das DAZ zunehmend gesellschaftliche Aufgaben, die über die reine Vermittlung von Geschichte und Kultur hinausgehen. In diesem Sinne ist das Dokumentations- und Ausstellungszentrum gedacht als:

  • ein Museum
  • ein historisches Kulturzentrum von regionalen und überregionalen Bedeutung
  • ein außerschulischer Lernort
  • ein Begegnungsort.

Zu Haupttätigkeitsbereichen des Zentrums gehören:

Ausstellungen
Die Hauptaufgabe des Zentrums war die Entwicklung und Schaffung der zweisprachigen Dauerausstellung "Die Deutschen in Polen − Geschichte und Gegenwart", die die Geschichte und die Tätigkeit der deutschen Minderheit im heutigen Polen dokumentiert und präsentiert. Es werden auch Sonderausstellungen gezeigt, die ausgewählten Faden der Geschichte und Kultur der Deutschen in Polen und Europa sowie anderer Minderheiten gewidmet sind.

Dokumentation
Das Zentrum dokumentiert die aktuelle Tätigkeit der deutschen Minderheit durch Sammlung von Minderheitenpresse, Artikeln zur DMi, Aufzeichnungen, Dokumenten, Bildern sowie durch die Führung einer Evidenz der in anderen Einrichtungen vorhandenen Bestände.

Bildung und Kultur
Anhand der Dauer- und den Zeitausstellungen wird ein Bildungs- und Kulturangebot entwickelt.

Kontakt:
Dokumentations- und Ausstellungszentrum der Deutschen in Polen
ul. Szpitalna 11, 45-010 Opole
tel. (+48) 77 407 50 12
e-mail: cdwbp@cdwbp.opole.pl

www: cdwbp.opole.pl
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Foto: DAZ

17. Oktober 2018 / Berlin / IFA
Datum / Jahr: 15.-19.10.2018 - 20181017 

Das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) engagiert sich weltweit für ein friedliches und bereicherndes Zusammenleben von Menschen und Kulturen. Es  fördert den Kunst- und Kulturaustausch in Ausstellungs-, Dialog- und Konferenzprogrammen und agiert als Kompetenzzentrum der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Es ist weltweit vernetzt und setzt auf langfristige, partnerschaftliche Zusammenarbeit. Der Bereich Integration & Medien unterstützt deutsche Minderheiten im östlichen Europa und Zentralasien dabei, ihre Funktion als Brückenbauer:innen zwischen Mehrheits- und Minderheitsgesellschaft wahrzunehmen. Das ifa-Entsendeprogramm bietet dabei die Möglichkeit, Organisationen deutscher Minderheiten zu unterstützen und neue Erfahrungen zu sammeln. In den Organisationen arbeiten die ifa-Kulturmanager:innen beziehungsweise Redakteur:innen in ausgewählten Projekten und unterstützen die Einrichtungen mit ihrem Knowhow. Ziel des Entsendeprogramms ist es, ein modernes und lebendiges Deutschland- und Europabild zu vermitteln und die Organisationen vor Ort in ihrer kulturellen Brückenfunktion zwischen Minderheit und Mehrheit zu stärken.

 

Foto: ifa


Jugenddebatte 

Im Rahmen des Festivals organisiert das Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit eine Talkshow-Debatte mit Jugendlichen und für Jugendliche, die am 10. September 2022 von 15:00 bis 16:30 Uhr (Kaisersaal) in der Jahrhunderthalle stattfinden wird. „Junges Europa 2022 – Herausforderungen für die Zukunft“ ist das Thema, das wir mit jungen Menschen diskutieren wollen. Diese Initiative zielt darauf ab, die junge Generation zu würdigen und vor allem zu unterstützen, indem wir ihnen die Möglichkeit geben, aktive Bürger zu sein, die zu positiven Veränderungen in der Welt beitragen werden.


Die Kinder aus der Vereinsschule Pro Liberis Silesiae in Raschau laden Sie auch zu einem Theaterstück ein: „Geburtstagsgeschenk für Janosch“. 

Foto: Pro Liberis Silesiae

Der kleine Bär und der kleine Tiger aus Janosch’ Geschichten überlegen, was sie ihm zum 90-sten Geburtstag schenken könnten. Zusammen mit den anderen Buchfiguren aus Janosch’ Werken machen sie ein Brainstorming und gemeinsam finden sie eine wunderbare Idee, was dem Schriftsteller, der aus Schlesien stammt, Freude machen könnte.

Die Schüler aus raschauer Schule des Vereins Pro Liberis Silesiae haben zusammen mit ihren Lehrern ein Theaterstück vorbereitet, in dem sie ihre Künste durch Musizieren, Tanzen, Singen und wunderschöne deutsche Sprache zeigen. Es wird lustig, aber auch rührend…


Vollständiges Programm der Veranstaltung zum Herunterladen:

Programm des VII Kulturfestivals der deutschen Minderheit

 


Kommen Sie zum VII Kulturfestival aus Deutschland? Senfkorn Reisen aus Görlitz bereitet eine Fahrt nach Breslau vor. Klicken Sie auf das Bild unten, um mehr zu erfahren: 

Laden Sie das Faltblatt und das Plakat herunter:

Kulturfestival - Faltblatt / Festiwal Kultury - ulotka Kulturfestival - Plakat / Festiwal Kultury - plakat

Hinweise zur Anfahrt: Die Zwierzyniecki-Brücke aus dem 19. Jahrhundert, die zur Jahrhunderthalle führt, wird derzeit renoviert; darüber hinaus dauern in der Nähre der Jahrhunderthalle Straßenbahnbauarbeiten.

Folglich kommt es zu Verkehrsbehinderungen; die Fahrt in beiden Richtungen ist möglich, seien Sie bitte aber vorsichtig!


VII Kulturfestival der Deutschen Minderheit:

Koordinatorin des Projektes: Monika Wittek
Künstlerische Leitung: Aneta Lissy-Kluczny
Organisatorische Leitung: Wanda Mleczak


Die Veranstaltung wird aus den Mitteln folgender Institutionen realisiert:

   


Sponsoren: 

        

 


Partner: 


Medialer Betreuer:


Mediale Schirmherrschaft:

   

       
          

    


Hauptkoordinatorin des VII Kulturfestivals der Deutschen Minderheit ist Frau Monika Wittek, Kulturspezialistin beim VdG. Sehen Sie das Interwiev mit ihr, bei dem sie über das Programm des Festivals erzählt: